Dr. Winter: „Aulepps Rücktritt ist Ausdruck der tiefen Krise des Systems Bovenschulte“

Wechsel an der Spitze des Bildungsressorts
Eine mathematische Gleichung wird mit weißer Kreide an die Tafel geschrieben.

Zum Rücktritt von Bildungssenatorin Sascha Aulepp erklärt die Vorsitzende der CDU-Bürgerschaftsfraktion Bremen, Dr. Wiebke Winter:

„Der Rücktritt von Senatorin Aulepp ist Ausdruck der tiefen Krise des Systems Bovenschulte. Über Jahrzehnte ist es der SPD Bremen nicht gelungen, Bremen von den letzten Plätzen in den Bildungsrankings wegzuführen – das wird sich auch mit einem weiteren SPD-Funktionär aus der Mottenkiste nicht ändern.“

Dr. Winter weiter: „Das Schema ist bekannt: Zwei Jahre vor der Wahl tauscht Andreas Bovenschulte die Bildungssenatorin aus, um seine Probleme zu kaschieren. Bremens Schülerinnen und Schüler brauchen endlich Verlässlichkeit und vor allem den Mut zu echten Reformen.“

Besonders kritisch sieht die CDU-Fraktion die Personalpolitik der SPD: „Dass die Bremer SPD jetzt den nächsten Funktionär versorgen will, zeigt erneut, wie ausgeblutet und konfus die SPD Bremen ist. Sie ist offenbar personell und konzeptionell am Ende“, so Dr. Winter. „Dass mit Mark Rackles ein früherer Sprecher der Parteilinken anscheinend das Ruder übernehmen soll, ist ein weiterer klarer Linksruck im rot-rot-grünen Senat Bovenschulte – und genau das kann sich Bremen nicht leisten.“

Die CDU-Fraktionsvorsitzende erinnert an die alarmierenden Bildungsindikatoren: Mehr als jedes zweite Kind hat Sprachförderbedarf, schwache Ergebnisse beim Lesen, Schreiben und Rechnen, Bremen hat die höchste Schulabbrecherquote bundesweit und die stärkste Abhängigkeit des Bildungserfolges vom Elternhaus. „Das ist das Ergebnis jahrzehntelanger verfehlter SPD-Bildungspolitik. Stets bemüht, so lahm wie verbohrt. Bremen braucht endlich eine echte Bildungswende – keine neuen Namen auf alten Stühlen.“

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