Verkehr
CDU Fraktion Bremen zum Thema:

Bremen ist eine vielseitige, flexible und dynamische Stadt. Das spiegelt sich auch in den verschiedenen Fortbewegungsmöglichkeiten wider. Ob Fuß- und Radverkehr, öffentlicher Personen Nahverkehr, motorisierter Individualverkehr oder Wirtschaftsverkehre. Alle Formen der Mobilität werden täglich in Bremen gewählt und sollten deshalb gleichberechtigt behandelt werden. Das geht nur mit einer sachorientierten Verkehrspolitik, die ausschließlich die individuellen Bedürfnisse in den Vordergrund stellt und nicht ideologiegetrieben ist. Eine moderne Großstadt wie Bremen profitiert ausschließlich von einem guten Verkehrsmix mit möglichst wenigen Konfliktpunkten. Leider behandelt der rot-grüne-rote Senat alle Verkehrsteilnehmer gleich schlecht und vernachlässigt Bremens Infrastruktur: Ob marode Straßen, Fahrradwege oder Fußwege, nicht lesbare Verkehrsschilder oder zugewucherte Wege. Der Sanierungsstau auf Bremer Straßen ist auf über 240 Mio. Euro angewachsen und dabei in erster Linie selbstverschuldet. Wäre z.B. der Ringschluss der A 281 bereits fertiggestellt, würden die Haupt- und Nebenstraßen viel weniger belastet und müssten in der Folge erst später saniert werden. Damit Bremen auch zukünftig konkurrenzfähig und attraktiv bleibt, muss massiv und strukturiert in die Infrastruktur investiert werden. Den Sanierungsstau gilt es ebenso abzubauen wie die Planung neuer Infrastrukturprojekte für die Zukunft Bremens endlich voranzubringen. Dabei setzt sich CDU-Bürgerschaftsfraktion ein für:

  • den Abbau des Sanierungsstaus bei Straßen, Fuß- und Radwegen, und Brücken
  • die Realisierung des Ringschlusses der A 281
  • den Ausbau des und für eine bessere Taktung ÖPNV
  • die zügige Umsetzung der im Verkehrsentwicklungsplan beschlossenen Maßnahmen
  • die zeitnahe Realisierung des Haltepunktes an der Universität
  • den Carsharing-Ausbau
  • für die Planung und die Realisierung der Radpremiumrouten und Weserbrücken
  • den Ausbau der B+R und P+R Flächen

 

Michael Jonitz MdBB

jonitz@cdu-bremen.de

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Aufgrund einer Unterspülung bleibt die A27 zwischen Bremen und Bremerhaven längerfristig gesperrt. Die Umleitung durch das niedersächsische Umland belastet die Infrastruktur und die Menschen vor Ort und schränkt Pendler im Alltag ein. Für die Häfen in Bremerhaven bedeutet es aktuell die Abriegelung vom Schwerlasttransport.

„Der Senat Bovenschulte bleibt weit hinter seinen eigenen formulierten Ansprüchen einer modernen Verkehrspolitik zurück. Zum Nachteil der Menschen in Bremen, die in ihrer Lebensqualität eingeschränkt werden und bleiben“, kritisiert Michael Jonitz, Sprecher für Mobilität der CDU-Bürgerschaftsfraktion.

In der Sitzung des Klimacontrolling-Ausschusses zur Umsetzung der Klimaschutzstrategie für das Land Bremen hat das zuständige Verkehrsressort von Senatorin Ünsal (SPD) die Katze aus dem Sack gelassen: Aufgrund der Sanierung der maroden Brücken müssen andere wichtige verkehrs- und infrastrukturpolitische Projekte, wie die Fahrradbrücken, hintenangestellt werden.