Raschen/Schnittker: „Senator Mäurer setzt Zukunft lokaler Unternehmen aufs Spiel“

Feuerwerksverbot wird Thema bei Innenministerkonferenz
Feuerwerk am Nachthimmel

Auf Initiative von Bremens Innensenator Ulrich Mäurer steht bei der anstehenden Innenministerkonferenz in Bremerhaven (11. bis 13. Juni) das Thema Feuerwerksverbot auf der Tagesordnung. Das sorgt nicht nur beim lokalen Feuerwerkshersteller Comet Feuerwerk für Irritationen. „Mit seinem Vorstoß setzt der Innensenator die Zukunft eines Bremerhavener Unternehmens aufs Spiel“, kritisiert Thorsten Raschen, Abgeordneter der CDU-Bürgerschaftsfraktion aus der Seestadt. „Damit gefährdet er 3.000 Arbeitsplätze – 200 davon direkt hier in Bremerhaven. Wer so handelt, ignoriert seine Verantwortung gegenüber den Menschen und der lokalen Wirtschaft.“

Auch für Christine Schnittker, ebenfalls CDU-Abgeordnete aus Bremerhaven, ist die Forderung nach einem generellen Feuerwerksverbot nicht nachvollziehbar: „Statt neue Verbote zu fordern, sollte der Senat lieber lokale Unternehmen dabei unterstützen, ihr nachhaltiges Angebot weiterzuentwickeln und sich zukunftssicher aufzustellen.“

Marco Lübke, innenpolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion, ergänzt: „Gewalttätige Angriffe mit Feuerwerkskörpern auf Einsatzkräfte oder Unbeteiligte verurteilen wir aufs Schärfste. Solche Straftaten sind inakzeptabel. Ein Verbot von legalem Feuerwerk ist jedoch nicht die Lösung. Im Gegenteil: Es würde voraussichtlich dazu führen, dass mehr Menschen auf illegale Produkte ausweichen – mit deutlich höherem Gefahrenpotenzial. Das Grundproblem ist ein zunehmender Verlust an Respekt: vor Mitmenschen, vor Eigentum, vor Regeln.“

Christine Schnittker abschließend: „Es ist falsch, alle Menschen zu bestrafen, die verantwortungsvoll mit Feuerwerkskörpern umgehen – nur weil eine Minderheit sich nicht an Regeln hält und den respektvollen Umgang miteinander vermissen lässt.“

Foto: Pixabay

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