Raschen: „Kritische Hafeninfrastruktur besser schützen“

Raschen: „Kritische Hafeninfrastruktur besser schützen“
Blick auf den Containerhafen in Bremerhaven

„Der Vorfall an der Klappbrücke ist ein Weckruf: Unsere kritische Hafeninfrastruktur muss besser geschützt werden“, sagt Thorsten Raschen, hafenpolitischer Sprecher (Land) der CDU-Bürgerschaftsfraktion Bremen. Am vergangenen Sonntag war an der Klappbrücke in der Schleusenstraße ein Schaltkasten an einer Schranke manipuliert und beschädigt worden – die Brücke war zeitweise außer Betrieb. „Gerade mit Blick auf die anstehende Sail wäre ein solcher Sabotageakt fatal – wenn die Brücke dann ausfallen würde, könnte das Teile der Veranstaltung lahmlegen.“

Die CDU-Fraktion fordert deshalb eine schnelle und umfassende Aufklärung der Tat sowie eine kritische Überprüfung, wie vergleichbare Anlagen im Hafen künftig besser geschützt werden können. „Es muss geklärt werden: Welche weiteren sensiblen Bereiche sind ebenso anfällig – und wie verhindern wir, dass sich so etwas wiederholt?“, sagt Raschen. Neben der umgehenden Behebung möglicher Sicherheitslücken plädiert er dafür, technische Detailinformationen so zu handhaben, dass sie nicht unbeabsichtigt zu Missbrauch einladen. Ziel müsse es sein, potenzielle Risiken zu minimieren. Eine entsprechende Berichtsbitte will die CDU-Fraktion im nächsten Landeshafenausschuss am 27. August einbringen.

Darüber hinaus verdeutlicht der Vorfall nach Ansicht der CDU-Fraktion einmal mehr, dass der Neubau der Drehbrücke über den Verbindungshafen höchste Priorität haben muss. „Die Abhängigkeit von der Klappbrücke ist zu groß – fällt sie aus, wäre die Columbusinsel mit dem Kreuzfahrtterminal und der Firma Hoyer nicht mehr erreichbar. Das hätte weitreichende Folgen für den Hafen-, Wirtschafts- und Tourismusstandort. Wir machen unsere kritische Infrastruktur sicher – zusammen und entschlossen“, meint Thorsten Raschen abschließend.

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