Lübke: „Bremen darf sich nicht an Gewalt gewöhnen“

Schüsse in der Neustadt und Burglesum
Blaulicht eines Polizeiautos, während im Hintergrund eine Häuserzeile zu sehen ist

Nach den erneuten Schusswaffenvorfällen in der Bremer Neustadt und in Burglesum fordert die CDU-Bürgerschaftsfraktion ein konsequentes Vorgehen gegen die zunehmende Gewaltkriminalität in Bremen. „Bereits im März gab es innerhalb kürzester Zeit mehrere Schüsse auf offener Straße – mit Verletzten und einem Todesopfer. Dass sich solche Vorfälle jetzt erneut häufen, ist ein Alarmsignal“, erklärt Marco Lübke, innenpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion. „Wir dürfen uns an solche Zustände nicht gewöhnen. Schüsse auf offener Straße dürfen niemals zur Normalität werden.“ Die CDU-Fraktion wird zum Thema einen Bericht in der Innendeputation anfordern.

Besonders besorgniserregend seien die aktuellen Ergebnisse der Sicherheitsbefragung des Landeskriminalamtes. Demnach fühlen sich viele Menschen gerade nachts an Orten wie dem Hauptbahnhof, dem Bahnhofsumfeld, der Innenstadt oder dem Steintorviertel unwohl und unsicher. Zudem gab fast die Hälfte der Befragten an, im Jahr 2024 selbst Opfer einer Straftat geworden zu sein.

„Diese Zahlen zeigen deutlich, dass viele Menschen ein Sicherheitsproblem wahrnehmen – und zwar nicht nur abstrakt, sondern ganz konkret im Alltag“, so Lübke. „Unsere Polizei leistet hervorragende Arbeit und genießt zurecht großes Vertrauen. Sie braucht dafür aber auch die notwendige personelle und materielle Ausstattung. Bremen muss sicherer werden. Polizei und Justiz müssen in die Lage versetzt werden, Gewaltkriminalität konsequent zu bekämpfen und frühzeitig einzudämmen. Wir machen Bremen sicher – zusammen und entschlossen.“

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