Bundesweite Studie: Verkehr fließt in Bremen immer schlechter

Bodeit: Selbst Ortskundige kommen kaum noch von A nach B

Stau

Mit unnützen Verkehrsexperimenten und schlechtem Baustellenmanagement behindert die grüne Umweltsenatorin die Mobilität der Menschen in Bremen. Das geht aus einer aktuellen, bundesweiten Studie des Verkehrsdienstleisters Inrix hervor. Hartmut Bodeit, mobilitätspolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion, kritisiert: „Inzwischen stehen Pendler in Bremen jährlich 40 Stunden im Stau, drei Stunden mehr als 2021.

Die Autoren führen diesen weiteren Verlust von Bremen bei der Mobilität klar auf Verkehrsexperimente der Senatorin in der Martinistraße und ihr schlechtes Baustellen-Management an vielen anderen Stellen zurück. Damit schadet die grüne Senatorin nicht nur Pendlern, sondern auch der Wirtschaft und dem Klima. Denn nichts belastet die Umwelt im Verkehrssektor stärker als ewig lange Staus. Uns Christdemokraten stört der Hang der Senatorin zu unausgegorenen Experimenten auch deshalb, weil sie den Öffentlichen Nahverkehr lahmlegen. Das konnten wir monatelange in der Martinistraße beobachten und nicht zuletzt bei den Dauerbaustellen Kurfürstenallee und Schwachhauser Ring. Selbst Ortskundige kommen kaum noch von A nach B: Umleitungen sind schlecht ausgeschildert oder fehlen ganz. Im Vorfeld werden die Medien widersprüchlich oder nicht ausreichend informiert. Nebenstraßen müssen plötzlich dauerhaft Verkehre der Hauptstraßen aufnehmen und sind damit völlig überlastet. Hier ist dringend ein besseres Baustellen-Management erforderlich.“

Die Christdemokraten kritisieren unter anderem die Bauabfolge zur Verlegung der Fernwärmeleitungen zwischen Horn-Lehe und der Vahr. Auch messe das grüne Verkehr- und Umweltressort der seit Jahren bekannten Stau-Problematik auf der B75 viel zu wenig Bedeutung bei. Insbesondere die kürzlich praktisch über Nacht erfolgten Tonnage-Begrenzungen der Wilhelm-Kaisen- und der Bürgermeister-Smidt-Brücke würden die Lage auf der B75 entscheidend verschärfen, ohne dass das Verkehrsressort eine Antwort parat hätte. Bodeit weiter: „Im Gegenteil: Hier gab es keine nennenswerte Aktivität, um die Ausweichverkehre beispielsweise durch situationsangepasste Ampelschaltungen zu regulieren oder verschiedene Umfahrungsvarianten vor allem für den stadtauswärtigen Pendelverkehr anzubieten. Das wäre ohne weiteres möglich. Aber so staute und staut sich der Verkehr in den Nebenstraßen oft auf unerträgliche Weise. Die Nerven der Menschen liegen blank und die Luft wird schlechter, das ist die nüchterne Bilanz grüner Verkehrspolitik in Bremen.“
 

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