Zeimke: „Papierflut statt digitaler Flow“

Panne beim Ausbildungsfonds
Ein Stapel Papiere und Ordner

„Der Senat Bovenschulte kann Digitalisierung einfach nicht. Versprochen wurde ein voll digitalisierter Prozess, doch die aktuelle Panne beim Ausbildungsfonds zeigt, dass die Bremer Verwaltung digital immer noch in der Steinzeit steckt“, sagt Simon Zeimke, digitalpolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion. Zuvor hatte das Arbeitsressort mitgeteilt, dass die Bescheide für den Ausbildungsfonds wegen technischer Probleme ausschließlich auf dem Postweg versendet werden – und das auch erst im Juni statt schon vor mehr als einem Monat, wie ursprünglich geplant. 

 „Wieder einmal zeigt sich: Rot-Rot-Grün schafft es nicht, die Digitalisierung in Bremen voranzubringen. Im Gegenteil: Dass die Bescheide nun ausschließlich per Post verschickt werden, ist ein Armutszeugnis und macht den Ausbildungsfonds endgültig zur Farce“, kritisiert Zeimke. „Statt Unternehmen zu entlasten, was bitternötig wäre, und Verwaltungsabläufe zu verschlanken und vereinfachen, hat der Senat für viel Geld ein Bürokratiemonster geschaffen, das Bremer Firmen nicht fördert, sondern lähmt.“

Foto: Pixabay

Letzte News

Alle News

„Das ist eine schallende Ohrfeige für die unbekümmerte Verschuldungspolitik des Senats Bovenschulte“, erklärt Jens Eckhoff, haushalts- und finanzpolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion Bremen.

„Wenn Bildungssenator Mark Rackles eine verbesserte Personalsituation an den Schulen verkündet, gleichzeitig aber weiter Engpässe in Bremen-Nord einräumen muss, können wir uns mit dieser Bilanz nicht zufriedengeben“, erklärt Bettina Hornhues, Bremen-Norder Abgeordnete der CDU-Bürgerschaftsfraktion und Mitglied der städtischen Bildungsdeputation.