Lübke: „Straftäter müssen unser Land konsequent verlassen“

Senat Bovenschulte kommt bei Abschiebungen nicht voran
Polizisten führen einen Mann in Kapuzenpulli ab

„108 Abschiebungen im Jahr 2025 – das ist angesichts der angespannten Lage in Bremen zu wenig“, erklärt Marco Lübke, innenpolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion. „Der Senat Bovenschulte hat das Rückführungsmanagement vor zwei Jahren groß umgebaut, doch der gewünschte Erfolg ist ausgeblieben. Das zeigt: Mit diesem Vorgehen wird Bremen nicht sicherer.“

Die Innenbehörde hat inzwischen selbst eingeräumt, dass sich die erhofften Effizienzgewinne durch die Zentralisierung der Abschiebungen nicht eingestellt haben. Für die CDU-Fraktion ist das ein weiteres Beispiel dafür, dass die bisherige Strategie nicht funktioniert. „Wenn 159 Abschiebungen scheitern und gleichzeitig in der JVA Dutzende ausreisepflichtige Straftäter sitzen, läuft etwas grundsätzlich falsch“, so Lübke. „Es fehlt Rot-Rot-Grün offensichtlich am politischen Willen. Gerade Straftäter müssen unser Land konsequent verlassen. Dass nun wegen der angespannten Haushaltslage im Raum steht, dass künftig noch weniger Menschen abgeschoben werden könnten, ist alarmierend und klar der falsche Weg.“

Die CDU-Fraktion fordert eine deutliche Beschleunigung der Rückführungen. Lübke: „Wir brauchen schnellere Abschiebungen von ausreisepflichtigen Straftätern, eine personell und materiell besser ausgestattete Polizei sowie mehr Personal bei der Staatsanwaltschaft, damit Verfahren zügiger abgeschlossen werden können.“

Für den innenpolitischen Sprecher ist klar: „Wer das Vertrauen in unseren Rechtsstaat stärken will, muss geltendes Recht konsequent durchsetzen. Als CDU-Fraktion stehen wir für eine klare Linie in der Sicherheitspolitik. Wir machen Bremen sicher – zusammen und entschlossen.“

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Aus Sicht der CDU-Bürgerschaftsfraktion Bremen schränkt die gesetzlich verankerte Zivilklausel die Freiheit von Wissenschaft und Forschung unnötig ein. „Wir begrüßen es daher, dass Wissenschaftssenatorin Henrike Müller die wichtige Debatte über die Abschaffung der Zivilklausel anstößt“, erklärt Susanne Grobien, wissenschaftspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion.

„Was wir hier erleben, ist ein wirtschaftspolitisches Armutszeugnis mit Ansage. Bürgermeister Bovenschulte lässt keine Gelegenheit aus, sich mit den Erfolgen von OHB zu schmücken – bei jedem Satellitenstart, bei jedem Ministerbesuch, bei jeder Sonntagsrede über den Raumfahrtstandort Bremen steht er in der ersten Reihe.