Jonitz: „Senat Bovenschulte scheitert am Thema Parken“

CDU-Positionspapier für eine Mobilitätspolitik mit Augenmaß
Autos parken neben einem Hinweisschild für Parken mit Parkschein

„Was in der Gabriel-Seidl-Straße passiert, ist verkehrspolitischer Dilettantismus – und vor allem: brandgefährlich“, kritisiert Michael Jonitz, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion Bremen, die chaotische Fahrradständer-Aktion des Verkehrsressorts. „Statt für mehr Rettungssicherheit zu sorgen, werden neue Engstellen geschaffen. Das ist kein Verkehrskonzept – das ist ein gefährlicher Blindflug.“

Die jüngsten Nachbesserungen zeigen aus Sicht der CDU-Fraktion eine verzweifelte Aktivität des Senats: „Hier wird krampfhaft versucht, nachzusteuern, was man längst hätte vorausschauend planen müssen. Es fehlt eine saubere Bestandsaufnahme, eine Gesamtstrategie – und schlichtweg Kompetenz“, so Jonitz weiter.

Die CDU-Fraktion fordert deshalb: sofortiger Stopp aller weiteren Maßnahmen dieser Art. Sie fordert eine pragmatische und sichere Parkraumpolitik. „Wir sagen: Parkraumanalyse statt blinder Aktionismus. Quartierslösungen statt pauschaler Verbote. Und keine ideologisch motivierte Parkraumvernichtung mehr“, betont Jonitz.

In einem aktuellen Positionspapier fordert die CDU-Fraktion unter anderem:

  • eine umfassende Bestandsaufnahme des öffentlichen Straßenraums,
  • eine Legalisierung des aufgesetzten Parkens bei 1,5 Meter Gehwegbreite,
  • quartiersbezogene Lösungen wie neue Quartiersgaragen und Mobilitätsstationen, Bewohnerparken und mehr Carsharing-Angebote,
  • eine dichtere Taktung des ÖPNV, neue Strecken und On-Demand-Angebote,
  • eine stärkere Einbindung der Beiräte.

„Die Bürgerinnen und Bürger haben das Recht auf nachvollziehbare, durchdachte Lösungen – nicht auf Schnellschüsse, die neue Probleme schaffen“, so Jonitz. Er betont: Das Auto bleibt auch in Zukunft ein Bestandteil urbaner Mobilität. „Unsere Aufgabe ist es, dieses Miteinander zu gestalten – mit Rechtsklarheit, Barrierefreiheit, Lebensrealität und Sicherheit“, so Jonitz abschließend. „Unterwegs in Bremen – sicher und verlässlich.“

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Aus Sicht der CDU-Bürgerschaftsfraktion Bremen schränkt die gesetzlich verankerte Zivilklausel die Freiheit von Wissenschaft und Forschung unnötig ein. „Wir begrüßen es daher, dass Wissenschaftssenatorin Henrike Müller die wichtige Debatte über die Abschaffung der Zivilklausel anstößt“, erklärt Susanne Grobien, wissenschaftspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion.

„Was wir hier erleben, ist ein wirtschaftspolitisches Armutszeugnis mit Ansage. Bürgermeister Bovenschulte lässt keine Gelegenheit aus, sich mit den Erfolgen von OHB zu schmücken – bei jedem Satellitenstart, bei jedem Ministerbesuch, bei jeder Sonntagsrede über den Raumfahrtstandort Bremen steht er in der ersten Reihe.