Gröninger: „Senat hält sich nicht an seine eigenen Regeln“

Stadtgemeinde Bremen muss über 450.000 Euro in Ausbildungsfonds zahlen
5-Euro-Scheine gucken aus einer Geldbörse heraus

„Das ist pure Doppelmoral: Erst zwingt der Senat Bovenschulte die Unternehmen in einen teuren Ausbildungsfonds – und jetzt muss er selbst fast eine halbe Million Euro zahlen, weil er zu wenig ausbildet“, kritisiert Theresa Gröninger, wirtschaftspolitische Sprecherin der CDU-Bürgerschaftsfraktion Bremen. Grund ist, dass die Stadtgemeinde Bremen nach den Maßstäben des eigenen Gesetzes die Ausbildungsquote verfehlt. Das geht aus einer aktuellen Vorlage für den Haushalts- und Finanzausschuss hervor.

Die CDU-Fraktion hatte den Ausbildungsfonds von Anfang an abgelehnt. „Er ist ein bürokratisches Monster, das besonders kleine und mittlere Unternehmen sowie Start-ups belastet. Statt gezielter Unterstützung gibt es Auflagen und Zahlungsverpflichtungen – ohne dass auch nur ein einziger zusätzlicher Ausbildungsplatz entsteht“, sagt Gröninger. Der Fonds verschärfe die Lage für den Wirtschaftsstandort Bremen, weil er Betriebe abschrecke, anstatt sie zu entlasten.

Für die CDU ist klar: Bremen braucht eine echte Wachstums- und Beschäftigungspolitik statt Symbolprojekte. „Unternehmen brauchen Freiraum für Investitionen und Ausbildung – nicht neue Hürden und Strafzahlungen. Wenn der Senat schon seine eigenen Vorgaben nicht erfüllt, sollte er den Fonds schleunigst abschaffen“, fordert Gröninger abschließend.

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„Die uneinheitliche Stimmabgabe Bremens im Bundesrat ist ein Sinnbild für die Handlungsunfähigkeit und die Zerstrittenheit des Senats Bovenschulte. Dass sich der Bürgermeister in einer für Bremen so wichtigen Frage wieder einmal nicht in der eigenen Koalition durchsetzen konnte, ist ein schlechtes Signal für unser Bundesland“, erklärt Dr.

Der Bundesrat hat am Freitag (10. Juli) über einen Gesetzentwurf des Landes Hessen beraten (Drs. 227/26), der die öffentliche Leugnung des Existenzrechts Israels oder den Aufruf zu dessen Beseitigung künftig unter Strafe stellen soll, wenn dadurch die Bereitschaft zu antisemitischen Gewalt- oder Willkürmaßnahmen gefördert wird. Bremen hat sich bei der Abstimmung enthalten.