Dertwinkel: „Ausstieg statt Konsum!“

CDU-Antrag für eine neue Drogenpolitik in Bremen
Mehrere Spritzen liegen auf dem Boden

„Die Drogenpolitik des Senats Bovenschulte ist gescheitert. Millionen Euro fließen in Container, Konsumräume und Büroetagen von Trägern, aber nicht in Therapien, Entgiftung, Entzug und Wiedereingliederung. Das Ergebnis: mehr Elend, mehr Kriminalität, mehr Verzweiflung auf unseren Straßen. Damit muss Schluss sein“, kritisiert Sina Dertwinkel, drogenpolitische Sprecherin der CDU-Bürgerschaftsfraktion Bremen. Mit dem Antrag „Ausstieg statt Konsum – Für eine konsequente staatlich gesteuerte Drogenbekämpfungs- und Drogenausstiegspolitik in Bremen“, fordert die CDU-Fraktion eine komplette Kehrtwende in der Bremer Drogenpolitik und das Ende der reinen Konsumverwaltung und den Einstieg in echte Ausstiegshilfen. 

Konkret sieht der Plan vor, die Drogenhilfe wieder in staatliche Verantwortung zurückzuführen. Statt teurer Container- und Parallelstrukturen will die CDU-Fraktion eine echte Drogenhilfe-Kette aufbauen: von Substitution über Entgiftung, Entzug und Entwöhnung bis hin zur Integration in Wohnen, Arbeit und Gesellschaft. Zugleich fordern die Christdemokraten eine sofortige, unabhängige wissenschaftliche Evaluation des gesamten Hilfesystems. Ebenso notwendig ist eine entschlossene Bekämpfung von Drogenhandel und Schmuggel, gerade an dem Hafen in Bremerhaven. Und schließlich muss Schluss sein mit den kostspieligen Privilegien für einzelne Träger, deren Angebote den Ausstieg aus der Sucht nicht fördern.

„Es ist zynisch, Menschen mit Suchterkrankung im Konsum zu begleiten, statt ihnen Wege aus der Sucht zu öffnen. Kranke Menschen gehören nicht in einen Container, sondern in Behandlung. Unser Ziel ist Abstinenz, nicht Dauerkonsum auf Staatskosten“, so Dertwinkel.  Der Senat habe jahrelang versprochen, einen integrierten Drogenkonsumraum zu schaffen, stattdessen gab es nur Provisorien und Kostenexplosionen. „Das ist eine Chronik des Versagens. Bremen braucht keine weiteren Konsumflächen, sondern mehr Therapieplätze. Raus aus dem Elend, rein ins Leben, das ist unsere Maxime.“

Letzte News

Alle News

Die CDU-Bürgerschaftsfraktion Bremen kritisiert den Beschluss der Regierungsmehrheit der Koalition im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss zur Staatsräte-Affäre scharf. Rot-Rot-Grün hat am Donnerstag (16. April) beschlossen, mehrere Abgeordnete und Mitarbeiter der CDU-Bürgerschaftsfraktion vor den Untersuchungsausschuss als Zeugen zu laden.

Heiko Strohmann, stellvertretender Vorsitzender der CDU-Bürgerschaftsfraktion Bremen, gibt zur aktuellen Berichterstattung folgende Stellungnahme ab:

1.