Averwerser: „Sicherheitspolitische Bildung gehört in den Unterricht“
Die CDU-Bürgerschaftsfraktion Bremen begrüßt den Anstieg von Besuchen der Bundeswehr an Bremer Schulen. „Angesichts der veränderten welt- und sicherheitspolitischen Lage ist es richtig und wichtig, dass sicherheitspolitische Fragen wieder stärker Teil der schulischen politischen Bildung sind“, erklärt Yvonne Averwerser, bildungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion.
„Jugendoffiziere leisten einen wichtigen Beitrag zur Einordnung internationaler Konflikte und zur Rolle Deutschlands in der NATO. Dass Schulen dieses Angebot zunehmend nachfragen, zeigt den gestiegenen Informationsbedarf bei Schülerinnen und Schülern“, so Averwerser weiter. Die geltenden Regeln stellten dabei sicher, dass es sich um sachliche politische Bildung und nicht um Werbung handele.
Die CDU-Fraktion sieht sich durch diese Entwicklung bestätigt. „Wir haben uns bereits in der Vergangenheit für eine stärkere und verlässlichere Zusammenarbeit zwischen Schulen und der Bundeswehr ausgesprochen“, betont Averwerser. So hat die CDU vor zweieinhalb Jahren einen Antrag in die Bremische Bürgerschaft eingebracht (Drs. 21/45), in dem sie den Senat aufgefordert hat, eine Kooperationsvereinbarung mit der Bundeswehr zur gemeinsamen Ausgestaltung von Angeboten der politischen Bildung auszuhandeln. Im August 2025 folgte der Antrag „Zeitenwende auch in Bremen – Gesetz zur Förderung der Bundeswehr im Land Bremen“ (Drs. 21/1322), der unter anderem auf eine institutionalisierte Kooperation im Bereich politischer Bildung und Berufsorientierung zielt.
„Einzelne Einladungen sind ein guter Anfang, reichen aber nicht aus“, so Averwerser abschließend. „Wir brauchen klare Kooperationsvereinbarungen, damit sicherheits- und verteidigungspolitische Bildung dauerhaft, altersgerecht und strukturiert an unseren Schulen verankert wird. Die Zeitenwende muss auch in den Klassenzimmern ankommen.“