Averwerser: „Senat muss handeln: Prävention und Schutz an Schulen dringend ausbauen“

Gewalt an Bremens Schulen: CDU-Fraktion reicht Anfrage ein
Ein Jugendlicher mit Kapuze verprügelt einen anderen Jugendlichen

Jede Gewalttat ist ein gravierender Einschnitt in das Leben von Kindern, Jugendlichen und Lehrkräften“, erklärt Yvonne Averwerser, bildungspolitische Sprecherin der CDU-Bürgerschaftsfraktion. Die Zahl der Gewaltvorfälle an Schulen in Bremen ist in den vergangenen zwei Jahren dramatisch gestiegen. Laut Polizeilicher Kriminalstatistik hat sich die Zahl der registrierten Vorfälle zwischen 2022 und 2024 um rund 73 Prozent erhöht – deutlich mehr als in anderen Bundesländern. Besonders betroffen sind Körperverletzungen, Bedrohungen und sexuelle Übergriffe, häufig unter Beteiligung von Schülerinnen und Schülern, aber auch von schulfremden Personen. „Wir sehen hier einen besorgniserregenden Trend, der nicht einfach nur statistisch ist. Die Schulen stoßen zunehmend an ihre Grenzen. Schulsozialarbeit, präventive Programme und Sicherheitskonzepte sind nicht flächendeckend vorhanden, obwohl sie dringend gebraucht werden“, fordert Averwerser. 

Vor diesem Hintergrund hat die CDU-Fraktion eine Kleine Anfrage „Schulische Gewalt im Land Bremen – Trendanalyse und aktueller Handlungsstand“ (Drs. 21/1410) in die Bremische Bürgerschaft eingebracht, um die aktuelle Lage detailliert zu beleuchten, Trends fortlaufend zu dokumentieren und die Wirksamkeit bestehender Maßnahmen zu überprüfen. „Es reicht nicht, dass Gewalt an Schulen nur gemeldet wird. Wir brauchen Klarheit über Ursachen, Täter- und Opfergruppen, über konkrete Problemstandorte und die Frage, wie der Senat Bovenschulte Schulen aktiv unterstützt“, so Averwerser. „Nur so können wir gezielt handeln und verhindern, dass Konflikte eskalieren. Schulen müssen Orte des Lernens, nicht der Angst sein.“

Die CDU-Fraktion fordert unter anderem mehr Transparenz über meldepflichtige Vorfälle und deren Auswirkung auf Schüler, Lehrkräfte und anderes Personal, die Verstärkung von Schulsozialarbeit und Präventionsprogrammen wie „Nicht mit mir!“, klare Sicherheitskonzepte für alle Schulen, insbesondere an Brennpunktschulen sowie regelmäßige Evaluation der Wirksamkeit aller Gewaltpräventionsmaßnahmen. „Bremen darf nicht länger abwarten. Die Sicherheit an unseren Schulen ist kein Nebenschauplatz, sondern eine der zentralen Aufgaben der Bildungspolitik“, betont Averwerser.

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