Averwerser: „Bremen braucht starke Schulen statt ideologischer Experimente“
Anlässlich des SPD-Landesparteitags (27. September 2025), auf dem unter anderem über die mögliche Fortführung des sogenannten Bildungskonsenses beraten wird, bekräftigt Yvonne Averwerser, bildungspolitische Sprecherin der CDU-Bürgerschaftsfraktion, die Position der Christdemokraten: „Wir sind die Garanten für verlässliche Schulstrukturen im Land Bremen. Eltern, Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler brauchen keine neuen Experimente. Verlässliche Rahmenbedingungen sind das Fundament erfolgreicher Schulen. Wir als CDU-Fraktion sind jederzeit bereit zu seriösen Gesprächen über eine Verlängerung des Schulkonsenses, aber auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse, nicht ideologisch motivierter Strukturreformen.“
Die CDU-Fraktion grenzt sich damit klar von den Grünen und Linken ab, die bereits angekündigt haben, einer Verlängerung des Schulkonsenses nicht zustimmen zu wollen. „Grüne und Linke wollen die Einheitsschule einführen und alte Grabenkämpfe neu entfachen. Das ist der falsche Weg. Wir setzen auf Verlässlichkeit und die Weiterentwicklung des erfolgreichen zweigliedrigen Schulsystems, nicht auf dessen Abschaffung.“, erklärt Averwerser.
Mit Blick auf den neuen Senator für Kinder und Bildung, Mark Rackles, fügt Averwerser hinzu: „Gespräche über den Schulkonsens können nur auf Grundlage der Evaluationsergebnisse geführt werden. Genau deshalb haben wir auf diese Evaluation gedrängt. Sie muss die Basis für konstruktive Verhandlungen sein, im Interesse von Stabilität und Verlässlichkeit an unseren Schulen. Dafür werden wir auch im Dialog mit dem neuen Senator Rackles einstehen.“