Zum zweiten Bremer Kita-Gipfel
Ein Behälter mit Buntstiften

Am Rande des zweiten Bremer Kita-Gipfels fordert Sandra Ahrens, kinderpolitische Sprecherin der CDU-Bürgerschaftsfraktion, eine Priorisierung auf den Elementarbereich in der Kita. Dieser umfasst die frühkindliche Bildung ab Vollendung des dritten Lebensjahres bis zum Schuleintritt: 

„Wir müssen ehrlich sein: In absehbarer Zeit werden wir nicht den kompletten Bedarf an notwendigen Betreuungsplätzen im Krippen- und Kitabereich gleichermaßen abdecken können. Die Schaffung neuer Plätze ist unter den gegebenen Umständen kurzfristig nicht stemmbar. Daher müssen wir uns auf die Vorschulzeit konzentrieren, denn nur ein regelmäßiger Kita-Besuch bereitet unsere Kinder optimal auf die Schule vor. Besonders mit Blick auf den Sprachförderbedarf, der seit 2013 in Bremen immer weiter ansteigt, ist es dringend geboten, dass jedes Kind vor seiner Einschulung verlässliche Unterstützung erfährt. Unsere volle Aufmerksamkeit muss daher auf den Platzausbau und der Gruppenbildung im Elementarbereich liegen. So schwer mir das auch fällt. Klar ist aber, dass diese Fokussierung nur ein temporärer Zustand sein kann bis wieder mehr Fachkräfte vorhanden sind und eine verlässliche Kita gewährleistet werden kann. Zusätzlich benötigen wir Hilfsangebote für Tagespflegepersonen, die von administrativen Aufgaben entlastet werden sollen. Zu viele pädagogische Fachkräfte haben wir aufgrund von Arbeitsbelastung in der Vergangenheit verloren. Unter dem Motto ‚Back 2 Kita‘ brauchen wir ein Programm, das Anreize für eine Rückkehr in den Beruf schafft und auch nachhaltig erfolgreich ist.“

Letzte News

Alle News

„Der Senat Bovenschulte gefährdet weiterhin die Offene Kinder- und Jugendarbeit“, mahnt Hetav Tek, jugendpolitische Sprecherin der CDU-Bürgerschaftsfraktion. Bereits im Dezember 2023 hatte die CDU-Fraktion in einem Antrag die Einrichtung eines Notfallfonds in Höhe von bis zu 700.000 Euro für die betroffenen Träger gefordert. Dies lehnte Rot-Rot-Grün ab.

„Die Tatsache, dass das Projekt EnergyPort von Bürgermeister Bovenschulte jetzt zur Chefsache erklärt wird, ist ein Eingeständnis, dass an der Planung und Entwicklung des Energiehafens bisher nicht mit Hockdruck gearbeitet wurde“, kritisiert Thorsten Raschen, hafenpolitischer Sprecher (Land) der CDU-Bürgerschaftsfraktion Bremen.