Bundestag gibt Mittel für neues Forschungsschiff frei

Susanne Grobien: Leinen los für die Polarstern II

Polarstern (c) AWI/FMehrtens

Die Freigabe von Bundesmitteln für den Bau des neuen Forschungsschiffs Polarstern II ist ein gutes Zeichen für Bremerhaven und Bremen. Susanne Grobien, wissenschaftspolitische Sprecherin der CDU-Bürgerschaftsfraktion, begrüßt die heutige Entscheidung im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags: „Besonders wichtig ist es, dass zwei Millionen Euro noch für das laufende Jahr freigegeben werden. Damit kann die Ausschreibung auf den Weg gebracht werden. Wir hatten den Senat in Bremen immer wieder aufgefordert, die Notwendigkeit des unverzüglichen Starts im Bundesministerium für Bildung und Forschung deutlich zu machen, weil das Projekt durch Zeitverzug bereits in Gefahr zu geraten drohte. Denn klar ist, dass die bisherige Polarstern als eine der wichtigsten Infrastrukturen der deutschen Klimaforschung 2027 nach über 40 Jahren technisch bedingt außer Dienst geht. Die neue Polarstern II ist ein Vorhaben nationaler und internationaler Bedeutung und mit ihrem Heimathafen Bremerhaven und dem Alfred-Wegener-Institut als Betreiber ist das weltweit modernste Meeres- und Polarforschungsschiff ein bedeutender Faktor für unsere Region.“

Das mit der Beschaffung des neuen eisbrechenden Forschungs- und Versorgungsschiffs Polarstern II beauftragte Alfred-Wegener-Institut (AWI) in Bremerhaven hatte die europaweite Ausschreibung inklusive aller Vergabephasen bereits vorbereitet. Die CDU-Bürgerschaftsfraktion hatte das Projekt immer unterstützt und die politischen Entscheidungsebenen zur Umsetzung gedrängt. Grobien weiter: „Die Polarstern II wird wie schon ihre Vorgängerin völlig unverzichtbar für die Versorgung der Forschungsstation Neumayer III in der Antarktis sein. Das Forschungsschiff ist unser Garant, dass wir die Wetter- und Eisbedingungen in Arktis und Antarktis und damit die Klimabedingungen der Zukunft zuverlässig erforschen können. Die Entscheidung im Bund ist ein guter Tag für die Klimaforschung und den Forschungsstandort Bremerhaven. Auf der politischen Ebene im Land Bremen müssen wir jetzt dafür sorgen, dass auch die Rahmenbedingungen für das AWI und die Polarstern II auf Dauer stimmen. Dazu zählt es auch, dass Senatorin Dr. Schilling im Lenkungskreis zur Polarstern II alles daran setzt, die Zukunft von Bremerhaven als Klimaforschungsstandort zu sichern.“

 

(c) Foto der 'alten' Polarstern: Alfred-Wegener-Institut / F.Mehrtens
 

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