Strohmann:

„Preiserhöhung ohne Qualitätsverbesserung funktioniert nicht“

Zu den neuen Preisen im ÖPNV
CDU Bremen Fraktion Heiko Strohmann

Heiko Strohmann

„Pünktlich zum Jahresende werden die Fahrpreise der Tickets im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) erhöht, doch beim Angebot hat sich in den letzten Jahren kaum etwas getan“, moniert Heiko Strohmann, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion. „Wenn man immer nur die Preise erhöht, aber die Qualität nicht verbessert, wird die klimapolitisch benötigte und von allen geforderte Verkehrswende nicht gelingen. Wenn es das Ziel ist, mehr Menschen zum Bus- und Bahnfahren zu bringen, muss das Angebot – insbesondere zu Stoßzeiten – auch vorhanden und attraktiv sein“, so Strohmann weiter. 

Für die CDU-Bürgerschafsfraktion steht fest: Der Ausbau des ÖPNV muss ein Handlungsschwerpunkt der nächsten Jahre sein, denn nur mit einem nutzerfreundlichen und flächendeckenden Ausbau des Bahn- und Busnetzes wird eine echte Alternative zum Auto geschaffen. Wenn sich das Angebot verbessert, werden auch eher Tarifanpassungen akzeptiert. Doch in den letzten zwölf Jahren wurde kein einziger neugeplanter Straßenbahnkilometer gebaut, der Ausbau der Linie 1 lässt auf sich warten, ebenso die Querverbindung Ost und die Verlängerung der Linie 2 oder 10 Richtung Weserpark. 

„Wir benötigen eine andere Tarifstruktur des ÖPNV. Über mögliche Änderungen besteht bereits Konsens zwischen den Parteien. Passiert ist allerdings bis heute nichts. Und auch im Koalitionsvertrag ist das Thema nur mit einem Prüfauftrag versehen“, erklärt Heiko Strohmann. Mit ihrem Antrag `Freie Fahrt bis 21 - Kostenfreies Schülerticket jetzt einführen!´, der in der kommenden Stadtbürgerschaft diskutiert wird, bringt die CDU-Fraktion das Thema der Tarifänderungen auf die Agenda. „Das Schülermonatsticket kostet in der Stadtgemeinde Bremen 48,30 Euro. Zieht man einen Ferienmonat im Sommer ab entstehen Eltern pro Kind Kosten in Höhe von 531,30 Euro pro Jahr. Das ist deutlich zu viel. Auch wenn das Monatsticket bei der jüngsten Preisanpassung ausgenommen ist, gehört ein Entgelt für die Beförderung von Schülerinnen und Schülern der Vergangenheit an“, stellt Heiko Strohmann dar. 

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