Michalik: „Schule statt Sauna – Energie-Chaos beenden“

Fehlendes Energiecontrolling an Bremer Schulen – CDU-Fraktion fordert Lösungen
Das Thermostat einer Heizung

„Dieses Chaos ist ein Spiegelbild des Zustands der Bremer Energiepolitik“, kritisiert Martin Michalik, klimapolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion, die Berichterstattung über die Heizsituation in den Klassezimmern und Proberäumen – entweder zu heiß oder zu kalt.  Besonders an der Gesamtschule Ost ein großes Problem: Eine Anpassung der Heizung ist offenbar nicht möglich, Beschwerden von Betroffenen laufen ins Leere. Statt an einer Lösung zu arbeiten, verweisen die Verantwortlichen auf ein undurchsichtiges Kompetenzwirrwarr zwischen Schulen, Immobilien Bremen und weiteren Akteuren. „Das Energie-Management an unseren Schulen zeigt gravierende Schwächen auf. Ohne ein funktionierendes Energiecontrolling ist niemand verantwortlich, niemand überblickt den Energieverbrauch und niemand geht verantwortungsvoll mit Heizkosten und Ressourcen um.“ 

2019 wurde der letzte Bericht zum Energiecontrolling vorgelegt – seither herrscht Stillstand. Im Oktober hatte die CDU-Fraktion in einer Großen Anfrage (Drs. 21/791) nach Energiecontrolling bei öffentlichen Gebäuden im Land Bremen gefragt. „Es ist unverständlich, dass Bremen in Zeiten der Digitalisierung keinen Fortschritt macht. Ein intelligentes Energiecontrolling wäre technisch längst möglich und würde allen zugutekommen. Schulen könnten bedarfsgerecht geheizt werden, Kinder erhalten gute Lernbedingungen, hohe Energiekosten wären vermeidbar und der CO2-Ausstoß ließe sich drastisch senken. Dieses Potenzial zu ignorieren, ist fahrlässig“, so Michalik. 

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