Zum Verkaufsverbot von Feuerwerkskörpern

Meyer-Heder: „Auch Feuerwerksbranche muss entschädigt werden“

Carsten Meyer-Heder

Mit dem Verkaufsverbot von Feuerwerkskörpern trifft die Corona-Krise auch das Bremerhavener Unternehmen Comet mit seinen 200 Beschäftigten. Der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion Carsten Meyer-Heder fordert, dass auch die Feuerwerksbranche entschädigt wird.

Angesichts der Corona-Krise hat die Ministerpräsidentenkonferenz gemeinsam mit der Bundeskanzlerin beschlossen, sowohl Feuerwerke an publikumsträchtigen Plätzen als auch den Verkauf von Feuerwerkskörpern generell zu verbieten. Carsten Meyer-Heder hält diese Entscheidung für richtig, um einerseits große Menschenansammlungen zu vermeiden und andererseits die Verletzungsgefahr und die damit einhergehende Belastung des Gesundheitssystems in und infolge der Silvesternacht zu minimieren.

Eine Folge dieses Verbots seien aber enorme Einbußen der Unternehmen, die Feuerwerkskörper herstellen und verkaufen. Dazu gehört das Bremerhavener Unternehmen Comet, das nun um 200 Arbeitsplätze und die gesamte Existenz fürchtet, da der mit dem Verkaufsverbot zu Silvester fast der gesamte Jahresumsatz wegbricht. „Wir müssen diesem und anderen Feuerwerksherstellern in der gleichen Weise helfen wie allen anderen im Jahr 2020 geschlossenen Branchen“, meint Meyer-Heder. „Ich werde mich daher im Bund für eine entsprechende Regelung einsetzen und fordere den Senat in Bremen auf, Mittel aus dem Bremen-Fonds zur Verfügung zu stellen“, so Meyer-Heder abschließend.
 

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