Schießstand nicht in Schuss gehalten
Das Logo der Polizei Bremen auf einer Uniform

„Auf jede Bedrohungslage müssen unsere Polizistinnen und Polizisten optimal vorbereitet sein. Dazu gehört vor allem auch der Einsatz an der Waffe. Ohne einen funktionierenden Schießstand zum Training und zur Überprüfung der Fähigkeiten ist dies nicht möglich“, kritisiert Marco Lübke, innenpolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion. Er reagiert damit auf die Antwort des Senats auf die Berichtsbitte der CDU-Fraktion in der Deputation für Inneres zum Zustand der Schießanlage auf dem Gelände der Bereitschaftspolizei in Huckelriede. Demnach musste eine der beiden Schießbahnen gesperrt werden, die andere ist nur eingeschränkt nutzbar. „Dieser Umstand reiht sich nahtlos ein in die lange Liste der Versäumnisse und der Vernachlässigung in die Ausstattung der Polizei Bremen. Innensenator Mäurer hat es unterlassen, den seit Jahren schon sanierungsbedürftigen Schießstand in Schuss zu halten und zu modernisieren. Die jetzigen Mängel müssen so schnell wie möglich behoben werden. Das Aussetzen der Verpflichtung zum Schießtraining zweimal im Jahr ist inakzeptabel.“

Als Ersatz dient den Beamtinnen und Beamten die Anlage eines privaten Schützenvereins in der Bremer Neustadt. Die Nutzung wird per Stunde abgerechnet und kostet Bremen im Monat bis zu 22.000 Euro. „Geld, das nachhaltig in die Sanierung des Schießstandes investiert, besser angelegt wäre“, fordert Marco Lübke. „Anstatt die finanziellen Mittel in externe Lösungen zu stecken, sollte der Senat endlich Verantwortung übernehmen und die dringend notwendigen Modernisierungsmaßnahmen für die Polizei Bremen umsetzen. Die Trainingsbedingungen für unsere Polizistinnen und Polizisten müssen verbessert und ihre Einsatzbereitschaft sichergestellt werden.“

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