Marode Bürgermeister-Smidt-Brücke: Teilsperrung der wichtigen Weserquerung
Bürgermeister-Smidt-Brücke

Zu der Teilsperrung der Bürgermeister-Smidt-Brücke äußert sich Michael Jonitz, Sprecher für Mobilität der CDU-Bürgerschaftsfraktion: 

„Das Verkehrschaos in der Bremer Innenstadt ist jetzt schon vorprogrammiert und erst der Anfang von endlosen Staus in der City. Jahrelang hat Rot-Rot-Grün dringende Investitionen in die Straßen-. und Brückensanierung zurückgestellt und stattdessen in symbolpolitische Projekte, wie die Verkehrsversuche in der Martinistraße, gesteckt. Allein der Sanierungsstau der Brücken liegt bei mehr als 40 Millionen Euro. Jetzt kommt die Quittung. Die Folgen davon bekommen nun Pendler, Fußgänger, Fahrradfahrer, der Individualverkehr und der ÖPNV jeden Tag zu spüren. Dabei werden die Sperrungen auf längere Zeit erfolgen, mit kosmetischen Reparaturen ist es hier nicht getan, die Sicherheit von tausenden Verkehrsteilnehmern ist betroffen. Die Sperrung bedeutet ebenfalls eine zusätzliche enorme Belastung für die Ausweichmöglichkeiten. Schon jetzt gibt es eine eingeschränkte Taktung der Straßenbahnen auf der Wilhelm-Kaisen-Brücke sowie ein Überfahrtsverbot für tonnenschwere Lastkraftwagen. Bremens marode Straßen und Brücken schaden unserer Wirtschaft, unserem Miteinander und unserer Mobilität. Wir erwarten jetzt von Verkehrssenatorin Ünsal eine schnellstmögliche Instandsetzung der wichtigen Weserquerung, um einen Totalausfall zu verhindern. Bremen braucht kurz- und mittelfristig ein Brückenbauprogramm, das im neuen Haushalt für 2024 ausreichend und seriös mit finanziellen Mitteln hinterlegt werden muss. Ansonsten werden die Wilhelm-Kaisen-Brücke und die Karl-Carstens-Brücke (Erdbeerbrücke) die nächsten Sperrungen sein. Wir fordern diesen Senat hier auf endlich zu handeln, statt sehenden Auges Bremen tiefer ins Stauchaos zu führen.“

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