Jonitz: „Ein Lichtblick, aber keine Perspektive für die Zukunft“

Bürgermeister-Smidt-Brücke wird wieder für Straßenbahnen freigegeben
Michael Jonitz gibt ein  Interview mit der Bürgermeister-Smidt-Brücke im Hintergrund

„Die Freigabe der Bürgermeister-Smidt-Brücke für Straßenbahnen ist ein wichtiger Schritt für den Alltag vieler Menschen. Aber sie ändert nichts am eigentlichen Problem: Bremen hat bis heute keinen klaren Plan für den dringend notwendigen Neubau dieser zentralen Verkehrsachse“, erklärt Michael Jonitz, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion.

Dass die Brücke ab dem 13. April wieder für Straßenbahnen genutzt werden kann, bewertet die CDU-Fraktion grundsätzlich positiv. „Das ist ein Lichtblick für den öffentlichen Nahverkehr“, so Jonitz. „Eine Lösung für die langfristige Infrastrukturplanung unserer Stadt ist es jedoch nicht.“

Aus Sicht der CDU-Fraktion zeigt sich erneut, dass Bremen bei wichtigen Infrastrukturprojekten nicht vorankommt. „Während der Bund bei Projekten wie dem Ersatzneubau der A1-Weserbrücke oder den Planungen zur Stephanibrücke bereits deutlich weiter ist, fehlt bei den Brücken in Verantwortung der Stadt Bremen weiterhin eine belastbare inhaltliche und zeitliche Perspektive für den Neubau“, kritisiert Jonitz.

Die Gründe dafür sieht er vor allem in der Ressortspitze. „Vor einem Jahr wurde die Brückenbaugesellschaft als vermeintliche Lösung durch die Stadt getrieben, seitdem hört man nichts davon. Gleichzeitig werden neue Stellen im Amt für Straßen und Verkehr geschaffen, obwohl schon viele bestehende Stellen seit langem nicht besetzt werden können. Das Ressort agiert hier kopflos und widersprüchlich, weshalb Bremen bei diesen wichtigen Aufgaben weiter hinterherläuft und keine Lösung in Sicht ist.“

Jonitz abschließend: „Die Freigabe ist ein positives Signal für den Verkehr in der Innenstadt. Aber Bremen braucht endlich eine verlässliche Strategie für seine Brücken und Verkehrsachsen – mit klaren Planungen, ausreichend Personal und konsequenter Umsetzung.“

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