Gröninger: „Der Standort Bremen darf nicht zur Nebensache werden“

Zur Zukunft der Milchwirtschaft in Bremen
Ein Kalb und eine Kuh

Die angekündigte Fusion der beiden Molkereiunternehmen Deutsches Milchkontor (DMK) und Arla kommentiert Theresa Gröninger, wirtschaftspolitische Sprecherin der CDU-Bürgerschaftsfraktion Bremen, wie folgt:

„Die geplante Zusammenführung ist ein Paukenschlag für die europäische Milchwirtschaft und ein Einschnitt für Bremen. Wenn künftig Europas größte Molkereigenossenschaft entsteht, muss auch klar sein: Der Standort Bremen darf nicht zur Nebensache werden. Wir erwarten eine verbindliche Standortgarantie vom DMK. Wer mit einem Milliardengeschäft plant, darf sich in Bremen nicht auf vage Absichtserklärungen zurückziehen. Die rund 6.800 Beschäftigten im Unternehmen verdienen Klarheit und Sicherheit. Auch die Landwirte aus Bremen und der Region brauchen die verlässliche Perspektive eines starken und fairen Partners vor Ort. Wirtschaftssenatorin Vogt ist nun gefordert. Sie muss sich auf Landesebene und darüber hinaus mit Nachdruck für die Sicherung der Arbeitsplätze in Bremen einsetzen. Der Bremer Standort ist das Herzstück des DMK, das soll er auch nach der Fusion bleiben. Innovation und Internationalisierung dürfen nicht auf Kosten der Beschäftigten oder der Landwirte gehen.“

Foto: Pixabay/Protocultura

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Die geplante Generalsanierung der Bahnstrecke zwischen Bremen und Bremerhaven soll um mindestens fünf Jahre auf frühestens 2032 verschoben werden. Das hat das Mobilitätsressort mitgeteilt.

Die Gewalt gegen Polizistinnen und Polizisten in Bremen nimmt deutlich zu. Im vergangenen Jahr wurden 784 entsprechende Delikte registriert – knapp 80 Prozent mehr als noch 2022. Marco Lübke, innenpolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion, erklärt: „Diese Entwicklung ist alarmierend. Wer Polizisten angreift, greift unseren Rechtsstaat an.