Gröninger: „Der Standort Bremen darf nicht zur Nebensache werden“

Zur Zukunft der Milchwirtschaft in Bremen
Ein Kalb und eine Kuh

Die angekündigte Fusion der beiden Molkereiunternehmen Deutsches Milchkontor (DMK) und Arla kommentiert Theresa Gröninger, wirtschaftspolitische Sprecherin der CDU-Bürgerschaftsfraktion Bremen, wie folgt:

„Die geplante Zusammenführung ist ein Paukenschlag für die europäische Milchwirtschaft und ein Einschnitt für Bremen. Wenn künftig Europas größte Molkereigenossenschaft entsteht, muss auch klar sein: Der Standort Bremen darf nicht zur Nebensache werden. Wir erwarten eine verbindliche Standortgarantie vom DMK. Wer mit einem Milliardengeschäft plant, darf sich in Bremen nicht auf vage Absichtserklärungen zurückziehen. Die rund 6.800 Beschäftigten im Unternehmen verdienen Klarheit und Sicherheit. Auch die Landwirte aus Bremen und der Region brauchen die verlässliche Perspektive eines starken und fairen Partners vor Ort. Wirtschaftssenatorin Vogt ist nun gefordert. Sie muss sich auf Landesebene und darüber hinaus mit Nachdruck für die Sicherung der Arbeitsplätze in Bremen einsetzen. Der Bremer Standort ist das Herzstück des DMK, das soll er auch nach der Fusion bleiben. Innovation und Internationalisierung dürfen nicht auf Kosten der Beschäftigten oder der Landwirte gehen.“

Foto: Pixabay/Protocultura

Letzte News

Alle News

„Die von der Linksfraktion vorgestellte Umfrage zum ticketlosen ÖPNV ist kein belastbarer Kompass für Bremens Verkehrspolitik. Sie ist politisch eingefärbt, sozial einseitig und finanziell realitätsfern“, kommentiert Michael Jonitz, Sprecher für Mobilität der CDU-Bürgerschaftsfraktion. Diese gaukelt eine gesellschaftliche Mehrheit vor, die so nicht existiert.

Die CDU-Bürgerschaftsfraktion Bremen drängt auf eine kurzfristige Anpassung des Bremischen Ladenschlussgesetzes, um die Sonntagsöffnung in den Bremerhavener Havenwelten dauerhaft rechtssicher zu ermöglichen. Hintergrund ist das Auslaufen der bisherigen befristeten Sonderregelung zum 31. März 2026.