Eckhoff: „Ein Wirrwarr an Kleinstprojekten“

Zu den Haushaltsanträgen von SPD, Linke und Grüne
Jens Eckhoff

Die drei Koalitionsfraktionen haben am Dienstag (7. Mai 2024) ihre Haushaltsanträge vorgestellt. Dazu äußert sich Jens Eckhoff, finanzpolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion Bremen:

„Wenn Rot-Rot-Grün sich abfeiert für ein völlig unzusammenhängendes Wirrwarr von Kleinstprojekten und Flickschusterei bei Pflichtaufgaben, die im Haushaltsentwurf des Senats schlicht fehlten, hat das nichts mit seriöser Haushaltsführung oder mit politischer Gestaltung zu tun. Es gibt weiterhin keinerlei Schwerpunktsetzung oder Strategie, sondern der Koalition rinnt das Steuergeld der Bremerinnen und Bremern nur so durch die Finger. Wie sich Bovenschultes Schlafwagen-Koalition angesichts der riesigen Problemlagen unseres Bundeslandes mit einer derart anspruchslosen und unambitionierten Politik so satt und selbstzufrieden zurücklehnen kann, werde ich nie begreifen.“

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Bremen bleibt trauriger Spitzenreiter bei den Pflegeheimkosten. „3761 Euro Eigenanteil im Monat – wer soll das eigentlich noch bezahlen?“, fragt Rainer Bensch, pflegepolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion Bremen. Der Eigenanteil liegt inzwischen 397 Euro über dem Bundesdurchschnitt und sogar 870 Euro über dem niedrigsten Wert im Ländervergleich (Sachsen-Anhalt).

„Die uneinheitliche Stimmabgabe Bremens im Bundesrat ist ein Sinnbild für die Handlungsunfähigkeit und die Zerstrittenheit des Senats Bovenschulte. Dass sich der Bürgermeister in einer für Bremen so wichtigen Frage wieder einmal nicht in der eigenen Koalition durchsetzen konnte, ist ein schlechtes Signal für unser Bundesland“, erklärt Dr.