Eckardt: „Senat Bovenschulte lässt Menschen mit Lärm und Gefahr allein“

Antwort auf CDU-Anfrage: Überseestadt bleibt Rennstrecke
Der Vorderreifen eines orangenen Sportwagens qualmt beim Gasgeben

„Die Straßen rund um die Überseestadt sind Einfallstore für Raser und Poser. Hier müssen gezielte Verkehrslenkungs- und Kontrollmaßnahmen erfolgen, sonst verlagert sich das Problem nur und bleibt ungelöst“, fordert Kerstin Eckardt, Abgeordnete der CDU-Bürgerschaftsfraktion aus der Überseestadt. Sie reagiert damit auf die Antwort des Senats Bovenschulte auf die Kleine Anfrage der CDU-Fraktion zur „Rennstrecke Überseestadt“. „Es wird ebenfalls deutlich, dass Beschwerden von Anwohnerinnen und Anwohnern weder zentral erfasst noch ausgewertet werden. Statt konkreter Zahlen liefert der Senat Ausflüchte und lässt damit die Bürgerinnen und Bürger im Lärm und in der Unsicherheit zurück“, so Eckardt.

Die CDU-Fraktion fordert deshalb neben mehr Polizeipräsenz im Quartier auch eine systematische Auswertung der eingehenden Notrufe. „Wer das Problem nicht quantifiziert, kann es auch nicht lösen. Wir brauchen belastbare Daten, keine Vermutungen. Nur so lässt sich ein realistisches Bild der Lage zeichnen und gezielt reagieren“, stellt Eckardt klar. Zudem müsse das gesamte Quartier inklusive der Zufahrtsstraßen in die Betrachtung einbezogen werden. „Ohne verkehrslenkende Maßnahmen auf den Zufahrtsachsen wird jede Insellösung in der Überseestadt ins Leere laufen. Sicherheit und Lebensqualität in der Überseestadt müssen Vorrang haben. Der Senat Bovenschulte ist an dieser Stelle mal wieder lahm und ideenlos“, so Eckardt.

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