Dr. Yazici: „Senat Bovenschulte verharrt in ideologischen Debatten“

Nach Hamburger Vorbild: CDU-Fraktion fordert Tempo beim Wohnungsbau
Im Bau befindliche Wohnhäuser

„Hamburg macht vor, Bremen schaut zu – beim kostengünstigsten Bauen bleibt der Senat Bovenschulte ein Bremsklotz“, sagt Dr. Oğuzhan Yazici, baupolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion. Hintergrund ist der neue Sachstandsbericht zum „Bremer Weg zum kosteneffizienten Bauen“, den der Senat am Mittwoch (3. September) vorgestellt hat. „Während Hamburg längst einen konkreten Werkzeugkasten mit klaren Standards und Checklisten vorgelegt hat, vertröstet Bremen die Bauherren mit Zwischenberichten und vagen Ankündigungen.“

In Hamburg liegt seit Februar der sogenannte Hamburg-Standard auf dem Tisch – ein praxistauglicher Katalog, der auch in Bremen sofort genutzt werden könnte. Er setzt auf weniger Bürokratie, schnellere Genehmigungen und den Verzicht auf kostentreibende Extras wie beispielweise Trittschalldämmung auf vorgelagerten Balkonen. Außerdem werden Standards pragmatisch angepasst – etwa beim Schallschutz oder der Heiztechnik. Das Ergebnis: Baukosten können um bis zu 2000 Euro pro Quadratmeter sinken.

Bremen hingegen hat bislang weder ein verbindliches Regelwerk noch einen konkreten Maßnahmenkatalog vorgelegt. Kleinere Anpassungen – wie Änderungen beim Schallschutz oder eine temporäre Ausnahme bei Energiestandards – reichen nicht aus. Bis heute fehlt ein fertiges Instrument, mit dem Bauherren sofort günstiger bauen könnten. Während Hamburg handelt, verliert Bremen wertvolle Zeit – und damit dringend benötigten Wohnraum“, so Dr. Yazici weiter.

Die CDU-Fraktion sieht den Grund für die Verzögerungen im rot-rot-grünen Koalitionsstreit. Yazici: „Es gibt keine Einigkeit, welche Standards wirklich gesenkt werden sollen. Statt die drängenden Probleme anzupacken, verharrt der Senat in ideologischen Debatten. Das Ergebnis: zu wenig, zu langsam, zu teuer.“

Die CDU-Bürgerschaftsfraktion fordert deshalb: Bremen muss den Hamburg-Standard nicht neu erfinden, sondern sich daran orientieren, erprobte Teile übernehmen und sofort umsetzen. „Unsere Stadt braucht Tempo und Verlässlichkeit – nicht endlose Berichte, sondern echte Entlastung für Bauherren und bezahlbaren Wohnraum für die Menschen“, sagt Dr. Yazici abschließend.

Letzte News

Alle News

Überfüllte Altkleidercontainer, daneben abgestellte Kleidersäcke und zunehmende Vermüllung: Die Berichterstattung über Probleme bei der Altkleidersammlung bestätigt nach Ansicht der CDU-Bürgerschaftsfraktion Bremen die Erfahrungen aus Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe „Auf der Kippe“.

Nach der ersten Expertenanhörung im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss (PUA) zur Staatsräte-Affäre sieht die CDU-Bürgerschaftsfraktion Bremen ihre Zweifel am Vorgehen des Senats Bovenschulte bestätigt. „Die Ausführungen von Professor Dr.