Dr. Yazici: „Endlich eine echte Chance für unsere Innenstadt“

Zum Erwerb des Kaufhof-Gebäudes
Das ehemalige Kaufhof-Gebäude in Bremen mit dem Schriftzug "Saturn" an der Fassade

Nach jahrelangem Stillstand sowie zahlreicher erfolgloser Ankündigungen und fehlgeschlagenen Plänen rund um die Bremer Innenstadt sieht die CDU-Bürgerschaftsfraktion im Erwerb der ehemaligen Kaufhof-Immobilie einen Wendepunkt. „Mit dem Kaufhof und dem angrenzenden Parkhaus Mitte bietet sich endlich die Chance auf eine umfassende und zukunftsweisende Neugestaltung des gesamten Areals“, erklärt Dr. Oguzhan Yazici, Sprecher für Stadtentwicklung der CDU-Fraktion. „Jetzt müssen die bestehenden Pläne für das Parkhaus und die Kaufhof-Immobilie gemeinsam gedacht werden, um das Potenzial dieser zentralen Lage voll auszuschöpfen. Es geht darum, keine Flickwerk-Lösungen mehr zu verfolgen, sondern einen großen Wurf zu wagen.“

Mit dem jetzigen Kauf sieht die CDU-Fraktion ihre mehr als 10 Jahre alten Forderungen bestätigt: Bereits 2012 hatte sie in ihrem ersten Innenstadtkonzept auf die Notwendigkeit hingewiesen, die City durch neue Laufwege besser zu erschließen und das Straßenbild moderner und ansprechender zu gestalten. Dazu gehören die Einbeziehung und Umwandlung der Knochenhauerstraße, Pelzerstraße, Papenstraße und der Carl-Ronning-Straße in begrünte Fußgängerzonen mit Sitzmöglichkeiten, die von der Randlage ins Zentrum des Geschehens rücken und eine attraktive Verbindung zwischen Haupt- und Nebengeschäftslagen schaffen. 

„Es reicht nicht, auf Einzellösungen zu setzen. Bremen braucht eine lebendige Innenstadt, die für alle Menschen – ob Anwohner, Touristen, Studierende oder Einzelhandelskunden – attraktiv ist. Dazu gehören nicht nur Konsummöglichkeiten, sondern auch Orte zum Verweilen, Begegnungsräume und eine durchdachte Verkehrsführung“, ist sich Yazici sicher. „Die Innenstadt ist das Herz Bremens. Sie muss pulsieren und inspirieren. Mit innovativen Konzepten und einer modernen Gestaltung kann Bremen seine City wiederbeleben.“

Die CDU-Bürgerschaftsfraktion erwartet in der kommenden Sitzung (28. November 2024) der Deputation für Mobilität, Bau und Stadtentwicklung von der zuständigen Senatorin einen ausführlichen Bericht über die genauen Kosten sowie den weiteren Plan, der mit der gekauften Immobilie verfolgt wird.

Letzte News

Alle News

„Die uneinheitliche Stimmabgabe Bremens im Bundesrat ist ein Sinnbild für die Handlungsunfähigkeit und die Zerstrittenheit des Senats Bovenschulte. Dass sich der Bürgermeister in einer für Bremen so wichtigen Frage wieder einmal nicht in der eigenen Koalition durchsetzen konnte, ist ein schlechtes Signal für unser Bundesland“, erklärt Dr.

Der Bundesrat hat am Freitag (10. Juli) über einen Gesetzentwurf des Landes Hessen beraten (Drs. 227/26), der die öffentliche Leugnung des Existenzrechts Israels oder den Aufruf zu dessen Beseitigung künftig unter Strafe stellen soll, wenn dadurch die Bereitschaft zu antisemitischen Gewalt- oder Willkürmaßnahmen gefördert wird. Bremen hat sich bei der Abstimmung enthalten.