Averwerser: „Verantwortung wird auf Arbeitskreise abgeschoben“

Zum „Runden Tisch Bildung“
Eine mathematische Gleichung wird mit weißer Kreide an die Tafel geschrieben.

Nach dem Treffen des runden Tisches zur Bildung zeigt sich Yvonne Averwerser, bildungspolitische Sprecherin der CDU-Bürgerschaftsfraktion Bremen, enttäuscht:

„Es wurden bekannte Probleme diskutiert, doch konkrete Lösungen fehlen. Anstatt selbst Initiative zu zeigen, schiebt das Bildungsressort die Verantwortung in neu zu bildende Arbeitskreise ab – ohne eigenen Antrieb, ohne erkennbare Ideen. Es entsteht der Eindruck, dass Senatorin Aulepp Mehrheiten und Impulse von außen sucht, anstatt ihr eigenes Haus in die Pflicht zu nehmen. Miteinander reden ist immer gut, doch Gesprächsrunden allein bringen uns nicht weiter. Bremen braucht endlich entschlossenes Handeln, um die drängenden Probleme in den Schulen zu lösen: zu viele Kinder ohne Abschluss, zu wenig Lehrkräfte, zu viel fachfremder Unterricht, zu große Abhängigkeit von sozialer Herkunft, zu viele Schülerinnen und Schüler verfehlen die Mindeststandards. Die Herausforderungen sind klar – jetzt müssen sie angepackt werden. Bildung ist Chefsache. Bürgermeister Bovenschulte ist gefordert endlich Verantwortung für unsere Kinder zu übernehmen.“

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Bremen bleibt trauriger Spitzenreiter bei den Pflegeheimkosten. „3761 Euro Eigenanteil im Monat – wer soll das eigentlich noch bezahlen?“, fragt Rainer Bensch, pflegepolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion Bremen. Der Eigenanteil liegt inzwischen 397 Euro über dem Bundesdurchschnitt und sogar 870 Euro über dem niedrigsten Wert im Ländervergleich (Sachsen-Anhalt).

„Die uneinheitliche Stimmabgabe Bremens im Bundesrat ist ein Sinnbild für die Handlungsunfähigkeit und die Zerstrittenheit des Senats Bovenschulte. Dass sich der Bürgermeister in einer für Bremen so wichtigen Frage wieder einmal nicht in der eigenen Koalition durchsetzen konnte, ist ein schlechtes Signal für unser Bundesland“, erklärt Dr.