Averwerser: „Jahre zu spät – Senat Bovenschulte folgt CDU-Impuls und will nun auch Eltern sanktionieren, die sich der Sprachförderung vor dem Grundschulstart entziehen“

Bremer Bildungspolitik
Eine Pädagogen erklärt Kindern etwas an einem Tisch

Die Politik der CDU wirkt! Mit Jahren Verspätung nimmt der Senat Bovenschulte eine Idee der CDU-Fraktion auf und hat beschlossen, die Sprachförderung an Kindertagesstätten auszuweiten, verpflichtend zu organisieren und damit die Grundlage für eine Sanktionierung von Eltern zu schaffen, die ihre Kinder trotz Sprachproblemen und behördlicher Aufforderung nicht in die Kita schicken. Vertreter der Koalition haben dies in den vergangenen Jahren mehrfach entschieden abgelehnt, zuletzt vor weniger als einem Jahr, als die CDU-Bürgerschaftsfraktion ihr verpflichtendes Kita-Basiskompetenzjahr vorgestellt hatte.

„Wir sind froh, dass der Senat durch die jüngsten Zahlen nun doch aufgerüttelt wurde. Die Entwicklung war lange absehbar. Wenn jedes zweite Kind in der Grundschule nicht ausreichend deutsch spricht, muss konsequenter gefördert werden“, appelliert die bildungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Yvonne Averwerser, und erinnert an den CDU-Antrag zum Basiskompetenzjahr im Juli 2025 in der Bremischen Bürgerschaft (s. Anhang).

„Wir mussten uns für den Vorschlag, zur Not auch Sanktionen gegen Eltern auszusprechen, die Häme der Koalition anhören. Jetzt haben wir ein weiteres Jahr verloren und schlimmere Zahlen als je zuvor“, so Averwerser. Sie will jetzt genau auf die Umsetzung schauen: „Der Senat Bovenschulte beschließt viel. Wir sind gespannt, wie schnell und wie konsequent die Umsetzung kommt. Wir müssen alle gemeinsam anpacken, um die Situation in unseren Grundschulen in den Griff zu bekommen.“

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