Ahrens: „Die Bildungsbehörde rechnet, wie es ihr passt“

Kinder ohne Kita-Besuch
Ein Behälter mit Buntstiften

„Die Bildungsbehörde muss endlich aufhören, sich jeweils die passende Berechnungsgrundlage herauszusuchen“, fordert Sandra Ahrens, kinderpolitische Sprecherin der CDU-Bürgerschaftsfraktion Bremen. Konkret geht es um die Anzahl der Kinder, die in Bremen keine Kita besuchen. Das Ressort spricht von rund 2.500. „Die Bildungsbehörde jongliert nach Belieben mit verschiedenen Zahlen, statt endlich für Transparenz zu sorgen“, kritisiert Ahrens. „Die tatsächliche Zahl liegt deutlich höher. Gezählt wurden nur die Drei- bis Fünfjährigen. Wer den Elementarbereich ernst nimmt, muss die Sechsjährigen und auch einen Teil der Siebenjährigen mitdenken. Denn in Bremen startet die Schule im Schnitt mit sechs Jahren und neun Monaten. Die Bildungsbehörde nennt nicht die richtige Zahl, oder sie kann sie nicht erheben. Beides wäre ein Fehler.“

Die aktuelle Kita-Planung läuft nach Ansicht der CDU-Fraktion am wirklichen Bedarf vorbei. „Den vermeintlichen 2.500 Kindern ohne Kita-Besuch stehen 1.300 freie Plätze gegenüber. Zahlen, die zeigen, dass der Ausbau nicht dort erfolgte, wo er am dringendsten benötigt wurde“, so Ahrens. Besonders betroffen sind die sozialherausgeforderten Stadtteile Gröpelingen, Blumenthal und Huchting.

Die CDU-Fraktion setzt daher auf ihr Konzept des Kita-Basiskompetenzjahres: „Jedes Kind soll mit vier Jahren sprachlich getestet werden und bei Auffälligkeiten spätestens mit vier Jahren und drei Monaten einen garantierten Kitaplatz erhalten“, erklärt Ahrens. Dazu gehöre eine Priorität für den Elementarbereich: Krippenplätze für nicht berufstätige Eltern könnten zugunsten zusätzlicher Plätze für Drei- bis Sechsjährige umverteilt werden. Darüber hinaus fordert die CDU-Fraktion die Einrichtung von Kita-Einstiegshäusern und Eltern-Kind-Spielkreisen in jedem Stadtteil, um Sprache, Gemeinschaft und Alltagskompetenzen zu fördern, insbesondere für geflüchtete Familien. Ahrens betont: „Zudem muss die ganzjährige, unkomplizierte Aufnahme in die Krippe möglich sein. Freiwerdendes Personal kann so gezielt den Elementarbereich stärken.“

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