Strohmann: „Bremen muss für Raser und Poser unattraktiv werden“

CDU-Fraktion bringt Dringlichkeitsantrag in die Stadtbürgerschaft ein
Der Vorderreifen eines orangenen Sportwagens qualmt beim Gasgeben

„Die Menschen in der Überseestadt und in ganz Bremen haben ein Recht auf Nachtruhe, Sicherheit und Lebensqualität. Es kann nicht sein, dass Straßen und Plätze immer wieder zur Bühne für Poser, Raser und illegale Tuningfahrzeuge werden“, erklärt Heiko Strohmann, stellvertretender Vorsitzender der CDU-Bürgerschaftsfraktion. Diese bringt deshalb einen Dringlichkeitsantrag in die Stadtbürgerschaft ein, um die Poser- und Raserszene konsequenter zu bekämpfen.

Gerade in der Überseestadt zeige sich seit Jahren, dass punktuelle Maßnahmen allein nicht ausreichen. „Tempo 30, Berliner Kissen, Poller und einzelne Kontrollen haben teilweise Wirkung gezeigt, aber das Problem nicht dauerhaft gelöst“, sagt Strohmann. „Wenn Anwohnerinnen und Anwohner auch in diesem Frühjahr wieder mit Sorge auf warme Wochenenden blicken, dann muss der Senat Bovenschulte endlich einen dauerhaften und abgestimmten Ansatz vorlegen.“

Die CDU-Fraktion fordert unter anderem die Reaktivierung der „Sonderkommission Poser“, ein behördenübergreifendes Handlungskonzept sowie verbindliche Kontrollpläne für Belastungsschwerpunkte wie die Überseestadt, die Innenstadt und das Viertel. Zudem sollen mobile Geschwindigkeits- und Lärmmessungen ausgeweitet, technische Fahrzeugkontrollen intensiviert und verkehrslenkende Maßnahmen in der Überseestadt dauerhaft geprüft werden.

Strohmann: „Bremen muss für Poser und Raser unattraktiv werden – mit sichtbarer Kontrolle, klaren Sanktionen und einem Senat, der endlich handelt.“

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