Grobien: „Flughafen Bremen braucht einen echten Zukunftsplan“

Ryanair kündigt Rückzug an
Der Bremer Flughafen

Der angekündigte Rückzug von Ryanair ab dem Sommerflugplan 2027 ist aus Sicht der CDU-Bürgerschaftsfraktion ein weiterer schwerer Rückschlag für den Flughafen Bremen. Mit der Airline verliert der Airport zahlreiche Verbindungen – darunter das wirtschaftlich wichtige Ziel London sowie touristisch relevante Ziele wie Mallorca, Alicante, Málaga oder Zadar.

„Der Ryanair-Rückzug ist die nächste Hiobsbotschaft für einen Flughafen, der ohnehin vor großen finanziellen Herausforderungen steht“, erklärt Susanne Grobien, hafenpolitische Sprecherin (Stadt) der CDU-Fraktion. „Dabei geht es nicht nur darum, von Bremen aus attraktive Reiseziele erreichen zu können. Verbindungen wie London sind für unsere international tätigen Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen wichtig. Gleichzeitig lebt auch der Bremer Tourismus davon, dass Menschen aus dem europäischen Ausland unsere Stadt direkt und unkompliziert erreichen können.“

Für die CDU-Fraktion stellt sich deshalb umso dringlicher die Frage nach der Zukunftsstrategie des Senats Bovenschulte. Grobien: „Bremen braucht als Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort und für seinen Tourismus einen starken Flughafen. Nach den zuletzt bekannt gewordenen finanziellen Problemen und dem jetzigen Rückzug von Ryanair erwarten wir einen klaren Plan: Wie soll der Flughafen wirtschaftlich stabilisiert, für Airlines attraktiver und sein Streckennetz langfristig gesichert werden?“

Grobien abschließend: „Der Flughafen darf nicht nur verwaltet, er muss aktiv bewirtschaftet und weiterentwickelt werden. Dazu gehört, neue Fluggesellschaften und Verbindungen für Bremen zu gewinnen und gleichzeitig die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Airports auf den Prüfstand zu stellen. Der Senat muss jetzt zeigen, welche Perspektive er für den Flughafen Bremen hat.“

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