Averwerser: „Tests nach den Ferien verpflichtend machen“

Zur verpflichtenden Selbsttests an Schulen
Yvonne Averweser in Klassenraum

Sachsen und Sachsen-Anhalt machen es vor: Nach den Osterferien gehen nur noch negativ getestete Kinder in die Schulen, dann aber alle. Bremen muss nachziehen, meint die bildungspolitische Sprecherin der CDU-Bürgerschaftsfraktion Yvonne Averwerser.

Der Bremer Senat prüft aktuell, ob er eine verbindliche Testpflicht an Schulen einführen wird. „Das ist absolut richtig und sollte für alle Alters- und Klassenstufen gelten“, meint Yvonne Averwerser. In den letzten zwei Wochen hätten in Bremen bereits alle Schulen Erfahrung im Umgang mit den morgendlichen Tests sammeln können. „Diesen Vorteil sollten wir jetzt nutzen. Die Verpflichtung bringt keine große Veränderung des Prozederes mehr mit sich, kann aber Lehrkräfte, Kinder und Eltern sehr viel effektiver schützen als bisher.“

Insbesondere bei jungen Menschen und Kindern stiegen die Infektionszahlen zuletzt auch durch die Virusmutationen deutlich an. „Solange die Lehrkräfte noch nicht durchgeimpft sind, sollte die breite Verfügbarkeit von Selbsttests unbedingt genutzt werden, um den Präsenzunterricht sicherer zu machen“, sagt Averwerser. „In den Grundschulen haben wir derzeit keinerlei verpflichtende Schutzmaßnahmen. Hier müssten die Tests dringend verbindlich zum Einsatz kommen, da noch immer keine Maskenpflicht herrscht.“
 

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Die Abschiebeoffensive des Senats bleibt bislang vor allem eine Ankündigung: Die Zahl der Abschiebungen stagniert, während gleichzeitig immer mehr Menschen in Bremen ausreisepflichtig sind. Bis zum 30. Juni 2026 wurden 56 Abschiebungen erfolgreich durchgeführt, 72 scheiterten. Im gesamten Jahr 2025 waren es 111 erfolgreiche Abschiebungen.

Am Freitag (11. September) werden die Petenten der Petition zur Auflösung des Szenetreffs „An der Piepe“ im Petitionsausschuss der Bremischen Bürgerschaft angehört. Mehr als 2.000 Menschen haben die Petition unterstützt. Die CDU-Bürgerschaftsfraktion fordert, ihre Anliegen ernst zu nehmen und insbesondere die Zukunft des heutigen Standorts ergebnisoffen zu prüfen.