Schnittker: „Bremerhaven darf Leuchtturm Roter Sand nicht aus der Hand geben“

Zum Verbleib des Leuchtturms Roter Sand
Leuchtturm Roter Sand

„Bremerhaven darf sich diese weltweit berühmte touristische Attraktion nicht entgehen lassen“, fordert Christine Schnittker, Abgeordnete der CDU-Bürgerschaftsfraktion aus Bremerhaven. „Der Leuchtturm Roter Sand ist ein Symbol der Seefahrtsgeschichte und ein identitätsstiftendes Wahrzeichen unserer Stadt. Sein Erhalt in Bremerhaven wäre ein Gewinn für unser maritimes Erbe, den Tourismus und die Wirtschaft.“ In der Debatte um einen neuen Standort des ersten Offshore-Gebäudes der Welt haben Wilhelmshaven, Butjadingen und Friesland Interesse bekundet. Doch Schnittker sieht Bremerhaven klar im Vorteil und am Zug: „Im Koalitionsvertag haben sich die Parteien für den Erhalt des Leuchtturms ausgesprochen. Wenn das auf See nicht weiter realisierbar ist, muss ein entsprechender Standort in der Seestadt gefunden werden. Die Chance, dieses Wahrzeichen für Bremerhaven zu sichern, kommt nur einmal. Wir müssen sie nutzen.“

Schnittker fordert den Magistrat und das Land Bremen auf, unverzüglich mit allen Beteiligten und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz konkrete Lösungen auszuarbeiten. „Ein kompletter Verfall des Leuchtturms oder eine Verlagerung fernab der Küste wären ein unwiederbringlicher Verlust. Ein Standort mit direktem Wasserbezug in Bremerhaven hingegen wäre eine enorme Bereicherung für unsere Stadt. Möglich wäre dabei der Ausbau für Übernachtungsmöglichkeiten, ein angrenzendes Café und ein Museum zur bewegten Geschichte des Turms. Schließlich war er das erste und das letzte, was Auswanderer und Seeleute von ihrer Heimat gesehen haben.“

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