CDU-Fraktion will Einführung eines Vorschuljahres
Kinder in Grundschule

„Die Einführung eines verpflichtenden Vorschuljahres für alle Kinder mit Sprachdefiziten, wie wir es seit langem fordern, ist die richtige notwendige Antwort auf die wenig wirksame Sprachförderung von Rot-Rot-Grün“, betont Yvonne Averwerser, bildungspolitische Sprecherin der CDU-Bürgerschaftsfraktion und reagiert damit auf die neuesten Zahlen des Bremer Instituts für Qualitätsentwicklung (IQHB). „Und wieder haben wir es schwarz auf weiß belegt: die Maßnahmen, an denen die Bremer Regierung im Kampf gegen die überbordenden Sprachdefizite unserer Kinder festhält, schlagen fehl. Schlimmer noch, die Abhängigkeit von sozialer Herkunft und Bildungserfolg der Kinder verfestigt sich. Von einer Entkoppelung sind wir weiterentfernt, als je zuvor. 46,9% aller Kinder mit Sprachförderbedarf leben in den sozial herausgeforderten Stadtteilen Gröpelingen, Vahr, Huchting, Osterholz oder Blumenthal. Wir brauchen endlich nachhaltig wirksame Maßnahmen, um unsere Kinder sprachlich fit zu machen, um ihnen gleiche Startchancen zu ermöglichen und um den Bremer Bildungsnegativtrend entgegenzuwirken. Die Einrichtung eines Vorschuljahres zuerst und gezielt in den betroffenen Stadtteilen, wäre der erste Schritt in Richtung Zukunftsgerechtigkeit für alle Kinder in Bremen. Hamburg hat erfolgreich vorgemacht, wie es geht“, so Averwerser. 

 

Der Sprachförderbedarf steigt in Bremen seit 2013 immer weiter an. Schulen sind in Schieflage, weil Defizite sich seit der Kita aufstauen und wie eine Welle durch die schulische Laufbahn der Kinder vor sich hergeschoben werden. „Seit Corona ist dieser Effekt noch einmal verstärkt worden. Diese abzumildern, durch sprachunterstützende Hilfen, ist im normalen Regelbetrieb kaum zu leisten“, erklärt Sandra Ahrens, kinderpolitische Sprecherin der CDU-Bürgerschaftsfraktion. „Daher ist der frühe Einstieg in einer institutionalisierten Förderung so essenziell wichtig. Besonders in den sozioökonomisch benachteiligten Quartieren schafft Rot-Rot-Grün es nicht einmal für jedes Kind für 3-4 Jahre einen Kita-Platz zu schaffen. Auch Krippenplätze fehlen hier generell. Nicht mal alle Kinder mit ausgewiesenem Sprachförderbedarf haben trotz vorrangiger Aufnahme einen Kita-Platz erhalten. Das rot-rot-grüne Kita-Brückenjahr ist gescheitert. Wir brauchen einen generellen Restart der Sprachförderung. Kein Kind darf, wie jetzt unter Rot-Rot-Grün, zurückgelassen werden. Wir brauchen mindestens vier Jahre Kita und Sprachförderung für alle Kinder in jedem Stadtteil“, appelliert Ahrens. 

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