Rattenplage stoppen

CDU-Antrag in der Deputation für Umwelt, Klima und Landwirtschaft
Drei Ratten wühlen auf dem Boden in einem Müllsack

„Immer mehr Anwohner sind verzweifelt und frustriert“, berichtet Hartmut Bodeit, umweltpolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion. „Durch die zunehmende Vermüllung und illegale Müllentsorgung in den Stadtteilen wird der Rattenbefall immer schlimmer. Die Menschen vor Ort erhalten von den Behörden keine effektive Reaktion auf das Problem. Das wollen wir ändern. Die Rattenplage in den betroffenen Stadtteilen und Kleingartengebieten muss gestoppt werden“, erklärt Bodeit. Für die Sitzung der Deputation für Umwelt, Klima und Landwirtschaft am Donnerstag (7. März 2024) hat die CDU-Fraktion einen entsprechenden Antrag eingereicht, in dem sie vom Senat einen Maßnahmenkatalog zur Bekämpfung des Rattenbefalls fordert. 

Zahlreiche Beschwerden von Anwohnern, mit denen die CDU in Kontakt steht, machen deutlich, wie akut das Ungezieferproblem tatsächlich ist. „Die Stadt muss schnell und konsequent handeln“, fordert Martin Michalik, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Mitglied der Umweltdeputation. „Bei unserer Veranstaltungsreihe ‚Auf der Kippe‘, mit der wir in Bremen unterwegs sind, ist der Rattenbefall immer wieder eine große Sorge der Menschen. Sie fühlen sich mit dem Problem allein gelassen, das für sie finanziell als auch emotional eine Belastung ist. Die Stadt kann sich da nicht aus der Verantwortung ziehen und nur die Hauseigentümer und Mieter in die Pflicht nehmen.“

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Der Bundesrat hat am Freitag (10. Juli) über einen Gesetzentwurf des Landes Hessen beraten (Drs. 227/26), der die öffentliche Leugnung des Existenzrechts Israels oder den Aufruf zu dessen Beseitigung künftig unter Strafe stellen soll, wenn dadurch die Bereitschaft zu antisemitischen Gewalt- oder Willkürmaßnahmen gefördert wird. Bremen hat sich bei der Abstimmung enthalten.