Raschen: „Wer nicht baggert, der verliert“

Weservertiefung: Senat Bovenschulte muss Druck in Berlin machen
Thorsten Raschen

„Je tiefer die Fahrrinne, desto unabhängiger die Schiffe vom Gezeitenfenster, das entscheidet über die Wirtschaftlichkeit in unserer Region. Wer nicht baggert, der verliert“, bringt es Thorsten Raschen, hafenpolitischer Sprecher (Land) der CDU-Bürgerschaftsfraktion, auf den Punkt und steht damit fest an der Seite der Hafenwirtschaft. Führende Vertreter von Reedereien und Hafenbetrieben fordern jetzt gemeinsam mit dem Wirtschaftsverband Weser die Vertiefung der Außen- und Unterweser. 

Die CDU-Fraktion drängt seit Jahren auf den Ausbau. Doch während Unternehmen und Experten warnen, dass Bremerhaven den Anschluss verliert, bleibt der rot-rot-grüne Senat untätig. „Die Reedereien brauchen Planungssicherheit. Wenn Bremerhaven tideabhängig bleibt, verlieren wir Ladung, Schiffe und am Ende Arbeitsplätze. 40.000 Existenzen hängen an unseren Häfen. Der Senat darf das nicht länger aussitzen“, so Raschen. Der Hafenexperte fordert, dass Bürgermeister Andreas Bovenschulte und Häfensenatorin Kristina Vogt jetzt persönlich beim Bundesverkehrsminister vorstellig werden. „Die Planfeststellungsunterlagen sollen Ende des Jahres fertig sein. Dann muss der Bund liefern und Bremen muss Druck machen. Es reicht nicht, zuzuschauen, wie Wilhelmshaven, Rotterdam und andere europäische Hafenstädte an uns vorbeiziehen.“

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