Raschen: „Nordmole und Drehbrücke nicht vernachlässigen“

Zur Hafen-Infrastruktur in Bremerhaven
Thorsten Raschen

Wie geht es weiter mit der Hafen-Infrastruktur in Bremerhaven? Hafensenatorin Kristina Vogt (Linke) hat bereits klargemacht, dass Geld fehle und nicht alle Projekte umzusetzen seien. Priorität hat für den Senat Bovenschulte der Neubau der Containerkajen. Für Thorsten Raschen, hafenpolitischer Sprecher (Land) der CDU-Bürgerschaftsfraktion Bremen, steht hingegen eindeutig fest: „Nordmole und Drehbrücke dürfen nicht vernachlässigt werden!“ Die hier notwendigen Neubauten drohen abermals aufgeschoben zu werden.

Für Raschen ist das ein Unding: „Es kann nicht sein, dass der Neubau der Drehbrücke zur Disposition steht, während der Senat an anderer Stelle Millionen ausgibt. Von der Drehbrücke sind auf der Columbusinsel ansässige Unternehmen wie die Firma Heuer sowie das Kreuzfahrtterminal abhängig. Der Senat hat sich mit seinen Kürzungen bei den Hafenmitteln selbst in diese Situation gebracht. Mit gerade einmal 62 Millionen Euro Zuweisungen für echte Hafenausgaben liegt man deutlich unterhalb des langjährigen Durchschnitts von etwa 100 Millionen Euro jährlich. Und das, wo dringend in die Infrastruktur investiert werden muss. Für uns als CDU-Fraktion steht fest: Drehbrücke und Nordmole dürfen nicht hintenangestellt werden.“

Thorsten Raschen fordert, sich zügig um alle Hafenprojekte – Containerterminal, Drehbrücke und Nordmole – zu kümmern. „Die Zufahrt zur Firma Heuer und dem Kreuzfahrtterminal laufen derzeit über die Brücke im Neuen Hafen. Wenn diese kaputtgehen sollte, ist die Columbus-Halbinsel nicht mehr zu erreichen. Das darf auf keinen Fall passieren“, so Raschen.

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