CDU-Bürgerschaftsfraktion sieht Hafen-Umschlag durch Schlepper-Streit beeinträchtigt
Containerschiff mit Schlepperschiff

Die Abwicklung des Umschlags in den bremischen Häfen darf nicht weiter unter dem Streit der Anbieter von Schlepp- und Festmacherdiensten leiden. Thorsten Raschen, Mitglied der CDU-Bürgerschaftsfraktion im Hafenausschuss, erläutert: „Die Entscheidung für eine Anhörung mit allen Beteiligten auf unseren Druck hin war richtig. Die verschiedenen Interessen werden nun deutlicher, wenngleich die Probleme noch nicht gelöst sind. Es muss sichergestellt werden, dass die Leistungen unter fairen Wettbewerbsbedingungen angeboten werden können. Dass Maersk und MSC ihre Dominanz ausspielen und ihrem Bereich an der Stromkaje dem Wettbewerb entziehen, ist inakzeptabel.  Bei der Anhörung aller Beteiligten müssen die notwendigen Regulierungen für die Hafenwirtschaft deutlich herausgearbeitet werden. Es gibt nicht nur die Stromkaje, sondern auch die Kajen in den bremischen Häfen hinter den Schleusen. Nur so ist ein fairer Wettbewerb möglich.“
Die CDU-Bürgerschaftsfraktion führt mit Blick auf die ungelöste Problematik seit Ende 2021 intensive Gespräche mit den betroffenen Firmen im Bereich der Schlepper und Festmacher der bremischen Häfen. Um die Dienstleistungen konkurrieren seit einiger Zeit die Großreedereien Maersk und MSC sowie die traditionellen Anbieter Fairplay Towage und Boluda. Zur Klärung der Konflikte reichte die CDU-Bürgerschaftsfraktion überdies eine umfangreiche Berichtsbitte in den Hafenausschuss ein. Raschen weiter: „Leider ist die Beantwortung durch Senatorin Dr. Claudia Schilling mehr als unbefriedigend ausgefallen. Das werden wir so nicht stehen lassen und im Sinne der Betroffenen weiter nachhaken.“
 

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