Raschen: „Bremer Tourismusförderung lässt Bremerhaven links liegen“

Landestourismusförderung erneut ohne Bremerhaven
Thorsten Raschen

Thorsten Raschen, Abgeordneter der CDU-Bürgerschaftsfraktion, kritisiert die Ignoranz der bremischen Tourismusförderung, die auf der Seite https://visit-northerngermany.com/de/ ausschließlich für Attraktionen in der Stadt Bremen wirbt.  Er stellt die im Juni 2018 beschlossene Landestourismusstrategie „Bremen-Bremerhaven – Zwei Städte. Ein Land“ in Frage und erwartet von Wirtschaftssenatorin Kristine Vogt (DIE LINKE) eine Erklärung, warum Bremerhaven beim Tourismusmarketing vernachlässigt wird.

Raschen: „Dieser Vorgang wirft erneut kein gutes Licht auf die zuständige Tourismusabteilung der Wirtschaftsförderung Bremen (WFB) sowie auf die Senatorin selbst. Offenbar wird in Bremen gezielt gegen den Tourismusstandort Bremerhaven gearbeitet. Die Wirtschaftssenatorin war es, die vor knapp drei Jahren bereits den Rauswurf Bremerhavens aus der Landestourismusstrategie zu verantworten hatte. Damals sollten aus Corona-Mitteln des Landes nur Tourismusprojekte in der Stadt Bremen gefördert werden. Offenbar hat sie seitdem nicht dazugelernt. Ich lade Kristina Vogt und die Mitarbeiter der WFB ein, sich selbst bei einem Besuch in Bremerhaven ein Bild von den touristischen Highlights zu machen – angefangen beim Auswandererhaus und dem Klimahaus, über die Häfen und den Zoo am Meer, bis hin zu Großereignissen wie der SAiL 2025. Es ist unprofessionell und zum Nachteil des gesamten Landes, diese touristischen Potenziale links liegen zu lassen. Hier muss schnellstmöglich umgedacht und umgesteuert werden.“

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„Wir wollen, dass jedes Kind eine gute Schulbildung bekommt, damit es sein Leben selbst gestalten kann. Das Ergebnis der Evaluation des Bremer Schulkonsenses kann niemanden zufriedenstellen – am allerwenigsten den Senat Bovenschulte.

„Es kann nicht sein, dass Lkw sonntags durch ganz Niedersachsen fahren dürfen und an der Landesgrenze zu Bremen plötzlich Schluss ist. Bremen und Bremerhaven sind Logistik- und Hafenstandorte von nationaler Bedeutung – deshalb muss der Senat jetzt nachziehen“, fordert Theresa Gröninger, wirtschaftspolitische Sprecherin der CDU-Bürgerschaftsfraktion Bremen.