Zu den Vorwürfen der Diskriminierung bei der BREBAU

Neumeyer: „Senat muss aufklären, abstellen und Abbitte leisten“

Schild von Brebau

Hautfarbe, Kopftuch, Sprachkenntnisse und Herkunft: in diese Kategorien soll die städtische Wohnungsbaugesellschaft BREBAU, nach Medienrecherchen, ihre Bewerber:innen  auf Wohnungssuche einordnen und aussortieren. In einem Brief fordert Silvia Neumeyer, baupolitische Sprecherin der CDU-Bürgerschaftsfraktion, Senatorin Maike Schaefer auf, in der heutigen Sitzung der Deputation zu diesem ungeheuerlichen Sachverhalt Stellung zu beziehen. 

„Die Vorwürfe machen sprachlos und unglaublich wütend. Die kommunale Wohnungsbaugesellschaft ist vor 80 Jahren gegründet worden, damit jede und jeder bezahlbaren und barrierefreien Wohnraum bekommen kann und das vorurteilsfrei“, erklärt Silvia Neumeyer. „Der Senat als alleiniger Eigentümer der BREBAU ist in der Pflicht diese Vorwürfe rückhaltlos aufzuklären, die diskriminierende Praktik sofort abzustellen und sich bei den Betroffenen zu entschuldigen. Von der Bausenatorin Maike Schaefer erwarte ich heute in der Deputation einen ausführlichen Bericht zu diesen Vorwürfen und insbesondere zu der Frage, wer für diese Geschäftspraktiken die Verantwortung trägt und in welcher Form und seit wann die Aufsichtsgremien und Eigentümer davon Kenntnis hatten. Die systematische Ausgrenzung von Bewerber:innen mit scheinbarem oder tatsächlichem Migrationshintergrund ist rassistisch, unerträglich und passt nicht zu einer weltoffenen Stadt“, so Neumeyer. 
 

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