Lübke: „Das ist kein Dummejungenstreich“

Zerstörte Reifen im Bremer Osten
Ein zerstochener Reifen eines Autos in Nahaufnahme

Zu der Reifenbeschädigung äußert sich Marco Lübke, innenpolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion: „160 kaputte Autoreifen in einer Nacht, das ist kein Dummejungenstreich, das ist massiver Vandalismus. Hier werden die Bremerinnen und Bremer gezielt verunsichert, hier wird Sachschaden in fünfstelliger Höhe angerichtet. Die Tatserie erinnert an frühere Vorfälle in Schwachhausen, wo Klimaaktivisten gezielt SUVs attackiert haben. Sie erinnert auch an die immer wieder in Brand gesteckten Autos in der Neustadt. Das Muster ist klar: Eigentum wird zerstört, um Angst zu schüren und um die eigene Ideologie zu verbreiten. Auch bei diesem Vorfall kann eine politisch motivierte Tat nicht ausgeschlossen werden. 

Wer so etwas tut, testet die Grenzen von Rechtsstaat und Ordnung aus. Das darf nicht folgenlos bleiben. Leider zeigen Zahlen, wie groß die Lücke zwischen Straftat und Konsequenzen im Land Bremen ist. Die Aufklärungsquote bei Kfz-Delikten liegt bei mageren 5,8 Prozent bei 2.284 Fällen im vergangenen Jahr. Wir erwarten von Innensenator Mäurer, dass er die Ermittlungen zur Chefsache macht. Die Bremerinnen und Bremer haben ein Recht darauf, ihr Auto morgens heil vorzufinden und nicht mit zerfetzten Reifen.“

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Die geplante Generalsanierung der Bahnstrecke zwischen Bremen und Bremerhaven soll um mindestens fünf Jahre auf frühestens 2032 verschoben werden. Das hat das Mobilitätsressort mitgeteilt.

Die Gewalt gegen Polizistinnen und Polizisten in Bremen nimmt deutlich zu. Im vergangenen Jahr wurden 784 entsprechende Delikte registriert – knapp 80 Prozent mehr als noch 2022. Marco Lübke, innenpolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion, erklärt: „Diese Entwicklung ist alarmierend. Wer Polizisten angreift, greift unseren Rechtsstaat an.