Lübke: „Das ist kein Dummejungenstreich“
Zu der Reifenbeschädigung äußert sich Marco Lübke, innenpolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion: „160 kaputte Autoreifen in einer Nacht, das ist kein Dummejungenstreich, das ist massiver Vandalismus. Hier werden die Bremerinnen und Bremer gezielt verunsichert, hier wird Sachschaden in fünfstelliger Höhe angerichtet. Die Tatserie erinnert an frühere Vorfälle in Schwachhausen, wo Klimaaktivisten gezielt SUVs attackiert haben. Sie erinnert auch an die immer wieder in Brand gesteckten Autos in der Neustadt. Das Muster ist klar: Eigentum wird zerstört, um Angst zu schüren und um die eigene Ideologie zu verbreiten. Auch bei diesem Vorfall kann eine politisch motivierte Tat nicht ausgeschlossen werden.
Wer so etwas tut, testet die Grenzen von Rechtsstaat und Ordnung aus. Das darf nicht folgenlos bleiben. Leider zeigen Zahlen, wie groß die Lücke zwischen Straftat und Konsequenzen im Land Bremen ist. Die Aufklärungsquote bei Kfz-Delikten liegt bei mageren 5,8 Prozent bei 2.284 Fällen im vergangenen Jahr. Wir erwarten von Innensenator Mäurer, dass er die Ermittlungen zur Chefsache macht. Die Bremerinnen und Bremer haben ein Recht darauf, ihr Auto morgens heil vorzufinden und nicht mit zerfetzten Reifen.“