Averwerser:

„Lehrer jetzt zur Digitalisierung verpflichten“

Zur Nutzung der digitalen Lernplattform „itslearning“
CDU Bremen Fraktion Yvonne Averwerser

Yvonne Averwerser

Yvonne Averwerser fordert die verpflichtende Nutzung der Lernplattform „itslearning“ durch Lehrkräfte nach den Osterferien.
 
Am 15. April enden im Land Bremen die Ferien. Die Schulen werden indes nicht öffnen, und es ist nicht absehbar, ob das nach dem 19. April flächendeckend der Fall sein wird. Yvonne Averwerser, bildungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, fordert deshalb, dass spätestens ab dem 15. April die Nutzung von und der Zugriff auf digitale Lerninhalte für alle Schülerinnen und Schüler in Bremen von zu Hause aus uneingeschränkt möglich sein muss.  Der Schlüssel hierzu sieht die Bildungspolitikerin in der konsequenten Nutzung der Lernplattform „itslearning“.

„Leider haben nicht alle Lehrer und Lehrerinnen das digitale Angebot in der Vergangenheit gleichermaßen positiv angenommen, so dass in der Krise eine große Spreizung bei der Möglichkeit der digitalen Beschulung von Kindern offenkundig wurde“, stellt Averwerser fest. Dies beträfe sowohl die eigentliche Nutzung von „Itslearning“ durch die Lehrerschaft als auch den höchst uneinheitlichen Umgang mit Rückmeldungen an die Schülerinnen und Schüler. Zudem werde das Arbeitsmaterial sehr unterschiedlich aufbereitet. Ein hohes Maß an Selbstkorrektur, -motivation und -reflexion werde vorausgesetzt. Auch hier müsse ein einheitliches, pädagogisch sinnvolleres Vorgehen sichergestellt werden.
 
Averwerser fordert deshalb: „Wir brauchen ab dem 15. April die Sicherheit, dass alle Lehrerinnen und Lehrer „itslearning“ verpflichtend nutzen. Die Pilotphase ist nun endgültig vorbei, die Nutzung digitaler Medien und von Online-Angeboten zur Unterrichtsgestaltung muss die Regel sein. Zudem muss sichergestellt werden, dass alle Schülerinnen und Schüler über Endgeräte verfügen, die es ihnen ermöglichen am digitalisierten Unterricht teilhaben zu können. Der Abstand zwischen Schülern, die aus unterschiedlichen Gründen keine oder nur wenig Unterstützung von zu Hause erfahren können, darf nicht noch größer werden. Hier sind der Bremer Senat und Senatorin Bogedan gefordert, im Sinne benachteiligter Schülerinnen und Schüler Lösungen zu präsentieren.“
 
Einige Schulen beschäftigten sich bereits mit der Frage, welche Kinder mit Computern und mobilen Endgeräten ausgestattet werden müssen. Dieses Vorgehen sollte so schnell wie möglich an allen Schulen praktiziert werden, damit die Nutzung von itslearning ab dem 15. April verpflichtend durchgesetzt werden könne.

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