Kulturorte besser schützen!

Zum Farbanschlag auf die Bremer Stadtmusikanten
Die Bremer Stadtmusikanten wurden mit schwarzer Farbe beschmiert

Schwarze zähflüssige Farbe, die vom Hahn über den Sockel hinunter auf den Boden tropft – die Bremer Stadtmusikanten sind Ziel eines Farbanschlags der so genannten `Letzten Generation´ geworden. Dazu äußern sich Claas Rohmeyer, kulturpolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion, und Wiebke Winter, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Vorsitzende der Deputation für Inneres. 

Claas Rohmeyer: „Diese Aktion ist sinnloser Vandalismus. Der respektlose Umgang mit unseren historischen Denkmälern erschreckt mich immer mehr. Die Beschädigung von Kulturdenkmälern schadet jedem noch so gut gemeintem Ziel. Wir müssen unsere Kulturorte besser vor mutwilliger Beschädigung und Zerstörung schützen.“

Wiebke Winter: „Der Protest, der so genannten `Letzten Generation´ leistet dem Klimaschutz einen Bärendienst. Zudem belasten sie unsere Feuerwehr und Polizei immer stärker. Wir fordern, dass zumindest die Kosten des Einsatzes der so genannten `Letzten Generation´ in Rechnung gestellt werden. Gleichzeitig muss geprüft werden, ob hier ein strafrechtlich relevantes Verhalten vorliegt.“

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„Mit dem Scheitern der Schlichtung beim geplanten Umbau der Domsheide hat der Senat Bovenschulte eines der wichtigsten Innenstadtprojekte auf Jahre lahmgelegt“, erklärt Michael Jonitz, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion Bremen.