Imhoff: „Regeln müssen eingehalten werden“

Zum Kirchenasyl
Die hohen bunten Fenster einer Kirche

Aus aktuellem Anlass äußert sich Frank Imhoff, Fraktionsvorsitzender und Sprecher für religionspolitische Angelegenheiten der CDU-Bürgerschaftsfraktion:

„Das Kirchenasyl ist Ausdruck einer christlich-humanitären Tradition und ein Zeichen für Mitmenschlichkeit. Dabei ist zu betonen, dass es kein eigenes Rechtsinstitut ist und Kirchen keine rechtsfreien Räume sind. Deshalb unterliegt auch das Kirchenasyl Regeln, auf die sich Staat und Kirchen geeinigt haben und an die sich beide Seiten halten müssen. Kirchenasyl ist für mich dann akzeptabel, wenn die vereinbarten Regeln eingehalten werden und es als seltene Ausnahme praktiziert wird. Es darf aber nicht zur Gewohnheit werden. Rechtliche Vorgaben und humanitäre Anliegen brauchen eine sachliche Überprüfung. Ebenso muss der Einsatz von Polizeikräften in Kirchenräumen die absolute Ausnahme bleiben und mit Sorgfalt abgewogen werden. Ich begrüße es, dass der Innensenator angesichts des aktuellen Falles angekündigt hat, Gespräche mit der Kirche aufzunehmen.“

Letzte News

Alle News

„Wir wollen, dass jedes Kind eine gute Schulbildung bekommt, damit es sein Leben selbst gestalten kann. Das Ergebnis der Evaluation des Bremer Schulkonsenses kann niemanden zufriedenstellen – am allerwenigsten den Senat Bovenschulte.

„Es kann nicht sein, dass Lkw sonntags durch ganz Niedersachsen fahren dürfen und an der Landesgrenze zu Bremen plötzlich Schluss ist. Bremen und Bremerhaven sind Logistik- und Hafenstandorte von nationaler Bedeutung – deshalb muss der Senat jetzt nachziehen“, fordert Theresa Gröninger, wirtschaftspolitische Sprecherin der CDU-Bürgerschaftsfraktion Bremen.