Ideen und Lösungen für mehr Chancengerechtigkeit und Bildungserfolg in Bremen

CDU-Fraktion stellt Bildungspapier vor
Martin Michalik, Yvonne Averwerser und Frank Imhoff (v.l.n.r.)

Im Vorfeld des morgigen Runden Tisches zur Bildung präsentiert die CDU-Bürgerschaftsfraktion Bremen ihre Ideen für die weiterführenden Schulen und die Fortsetzung ihres Bildungspapieres. Dabei handelt es sich um konkrete, praxisnahe Maßnahmen, die schnell umsetzbar sind. Ziel ist es, die Chancengerechtigkeit und den Bildungserfolg in Bremen nachhaltig zu stärken. Frank Imhoff, Vorsitzender der CDU-Fraktion, erklärt: „Ein zentraler Punkt ist die Flexibilisierung der Bildungswege. Der Wechsel zwischen Oberschule und Gymnasium muss einfacher gestaltet werden. Damit schaffen wir für Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ihren Bildungsweg besser an ihre persönliche Entwicklung anzupassen. Flexible Übergänge verhindern Schulabbrüche und fördern den Abschluss. In Bremen verlassen 10 % der Schülerinnen und Schüler die Schule ohne Abschluss – eine alarmierende Zahl. Das müssen wir dringend ändern.“ 

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Maßnahmen ist die flächendeckende Einführung einheitlicher Leistungstests, kurz LALE. Die CDU-Fraktion fordert, dass alle Schulen in Bremen und Bremerhaven verpflichtend an standardisierten Tests teilnehmen – in den Klassenstufen 5, 7 und 9. „Mit ihnen können wir individuelle Schwächen in den Basiskompetenzen Lesen, Schreiben und Rechnen frühzeitig erkennen und gezielt fördern. Standardisierte Tests schaffen zudem eine Vergleichbarkeit zwischen den Schulen, sodass benachteiligte Schülerinnen und Schüler besser unterstützt werden können. Gleichzeitig helfen die Ergebnisse dabei, erfolgreiche Unterrichtsstrategien zu identifizieren und weiterzuentwickeln“, so Yvonne Averwerser, bildungspolitische Sprecherin. 

Desweitere will die CDU-Fraktion mehr Anerkennung und Beteiligung. Dazu Martin Michalik, stellvertretender Fraktionsvorsitzender: „Automatische Anerkennung des Mittleren Schulabschlusses (MSA) für Schülerinnen und Schüler an Gymnasien. Wer in die Oberstufe – also die 11. Klasse – versetzt wird, hat bereits die Anforderungen des MSA erfüllt. Diesen Abschluss automatisch anzuerkennen, ist nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit, sondern auch der Motivation. Es stärkt die Zuversicht der Schülerinnen und Schüler und gibt ihnen die Sicherheit, dass sie auch bei einem späteren Wechsel in eine andere Schullaufbahn einen soliden Abschluss in der Hand haben. Viele Bundesländer praktizieren diese Regelung bereits erfolgreich – Bremen muss hier nachziehen. Darüber hinaus fordern wir regelmäßige Zufriedenheitsbefragungen in Schulen. Die Stimmung und Zufriedenheit von Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und dem pädagogischen Personal sollten regelmäßig mit Hilfe digitaler Tools erhoben werden.“

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