Ein guter Tag für Bremerhaven

Deutsches Schifffahrtsmuseum erhält Finanzierung für Hauptgebäude
Die Seefalke im Bremerhavener Museumshafen

Zur Entscheidung des Senats Bovenschulte zur Sanierung des Scharoun-Baus des Deutschen Schifffahrtsmuseums (DSM) in Bremerhaven, äußern sich Susanne Grobien, wissenschaftspolitische Sprecherin der CDU-Bürgerschaftsfraktion, Thorsten Raschen, Bremerhavener Abgeordneter, Vorsitzender des Beirats Museumshafen und Gast im Stiftungsrats des DSM, sowie Sina Dertwinkel, Abgeordnete aus Bremerhaven und stellv. Mitglied im Verwaltungsrat der Stiftung DSM: 

Susanne Grobien: „Endlich kommt Bewegung in eine Baustelle, die viel zu lange stillstand. Die Sanierung des Scharoun-Baus ist überfällig und nun ist der Weg frei. Für das Deutsche Schifffahrtsmuseum ist das mehr als ein Bauprojekt: Es ist die Rückfahrkarte in die erste Liga der Leibniz-Forschungsmuseen, von denen es bundesweit nur acht gibt. Wenn Bremen und der Bund jetzt gemeinsam investieren, sichern wir nicht nur Forschung und Wissenschaft, sondern auch ein Stück maritimer Identität. Das DSM bekommt wieder eine Zukunft, als Forschungsort, als Publikumsmagnet, als Anker für Bremerhaven.“

Thorsten Raschen: „Diese Entscheidung ist ein guter Tag für Bremerhaven. Das Deutsche Schifffahrtsmuseum braucht den Scharoun-Bau wie ein Schiff den Kiel. Jetzt ist klar: Es geht weiter. Aber klar ist auch: Die Zeit drängt. Ein Bau, der seit sieben Jahren geschlossen ist, braucht keinen weiteren Aufschub. Für Stadt, Hafen und Museum muss das Projekt spätestens 2030 stehen, sonst verlieren wir Besucher und Vertrauen.“ 

Sina Dertwinkel: „Für das Deutsche Schifffahrtsmuseum ist der Sanierungsbeschluss ein Rettungsanker, und für Bremerhaven ein Signal: Wir zählen. Die Modernisierung des Scharoun-Baus gibt dem Museum wieder Luft und Perspektive. Ein Forschungsmuseum braucht moderne Räume und eine Ausstellung, die erzählt, warum maritime Geschichte Zukunft hat. Jetzt können wir genau das anpacken. Bremerhaven gewinnt: wissenschaftlich, kulturell und touristisch.“

Foto: DSM / Lars Kröger

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