Strohmann:
Zum Sparkassengelände am Brill
Heiko Strohmann

Heiko Strohmann

Für das ehemalige Sparkassengelände am Brill haben sich Investoren gefunden, die einen Campus entwickeln wollen. Ohne die dazugehörige Planung von Wohnraum dürfe man die Belebung der Innenstadt aber nicht erwarten, meint der Sprecher für Stadtentwicklung der CDU-Fraktion Heiko Strohmann.

Das Gelände am Brill soll endlich entwickelt werden. Grundsätzlich eine gute Nachricht, meint Heiko Strohmann. „Nur wurde die Entwicklung von Wohnraum bisher überhaupt nicht mitgedacht. Genau der ist aber essentiell, wenn die Innenstadt und vor allem ein Campus belebt werden sollen.“

Ob und inwiefern dieser Campus aber überhaupt entsteht, ist derzeit noch gar nicht klar. „Man muss wissen, dass die Pläne in keiner Weise in trockenen Tüchern sind“, sagt Strohmann. „Entsprechende Gespräche mit der Hochschule haben noch gar nicht stattgefunden, da freut sich Senatorin Schaefer schon über neues Publikum und Attraktivität. Das wird aber nur helfen, wenn das Publikum über die Ladenschlusszeiten hinaus bleibt und eine Anbindung an die Innenstadt tatsächlich funktioniert.“
 
Strohmann erwartet, dass Senatorin Maike Schaefer und Bürgermeister Bovenschulte schnellstmöglich Gespräche mit den Investoren aufnehmen, um die Pläne auf der Grundlage des städtebaulichen Werkstattverfahrens zu optimieren. „Wenn es tatsächlich eine Chance für das Areal geben soll, darf der Senat sie nicht wieder wegen mangelnder Kommunikation vertun“, so Strohmann.

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„Die Tatsache, dass das Projekt EnergyPort von Bürgermeister Bovenschulte jetzt zur Chefsache erklärt wird, ist ein Eingeständnis, dass an der Planung und Entwicklung des Energiehafens bisher nicht mit Hockdruck gearbeitet wurde“, kritisiert Thorsten Raschen, hafenpolitischer Sprecher (Land) der CDU-Bürgerschaftsfraktion Bremen.