Bremen zu einer Schwammstadt machen

Umwelt- und klimapolitische CDU/CSU-Sprechertagung
Das begrünte Dach einer Haltestelle

Die umwelt- und klimapolitischen Sprecherinnen und Sprecher der CDU/CSU in den Landesparlamenten haben auf ihrer dieswöchigen Tagung einen 12-Punkte-Plan für ein besseres Wassermanagement und für eine gemeinsame Wasserpolitik erstellt. Dazu äußern sich Hartmut Bodeit, umweltpolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion und Martin Michalik, klimapolitischer Sprecher.

Martin Michalik: „Die Folgen des Klimawandels sind längst in Bremen spürbar. Heute schon erleben wir Hitzetage und heftige Starkregenereignisse. Diese führen zu vollgelaufenen Kellern, einer überlasteten Kanalisation und zu Überflutungen. Auf diese Veränderungen müssen wir unsere Städte besser vorbereiten. Bremen braucht ein nachhaltiges Wassermanagement, das in Dürrephasen genauso effektiv ist, wie in niederschlagsreichen Zeiten. Eine Lösung besteht darin, Bremen in eine Schwammstadt zu verwandeln. Dies kann erreicht werden durch verstärkte Begrünung von Dächern und Fassaden, die Entfernung von versiegelten Flächen sowie die Speicherung, Verdunstung und Versickerung von Regenwasser. Diese Maßnahmen haben das Potenzial, ein verbessertes Mikroklima, eine höhere Neubildung von Grundwasser, weniger Überschwemmungen und gesündere Grünflächen in der Stadt zu fördern. Bremen muss sich da auf den Weg machen.“

Hartmut Bodeit: „Der 12-Punkte-Plan, die gemeinsame Düsseldorfer Resolution, signalisiert einen bedeutenden Schritt, um die Herausforderungen im Bereich der Wasserwirtschaft anzugehen. Die öffentliche Trinkwasserversorgung hat da oberste Priorität. Besonders Bremen ist auf das Trinkwasser aus dem Umland angewiesen, sodass der Senat nachhaltige Wasserwirtschaft vorantreiben und dringend langfristige Trinkwasserversorgungskonzepte vorlegen muss. Speziell die Sicherung der kritischen Infrastruktur der Wasserleitungen muss zusammen mit den kommunalen Wasserversorgern verstärkt werden.“

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