Bodeit: „Senat Bovenschulte lässt alle Betroffenen im Stich“

Wasserpest im Werdersee
Blick auf den Werdersee

Die CDU-Bürgerschaftsfraktion fordert eine zügige und vollständige Beseitigung der Wasserpest im Werdersee. „Die aktuelle Situation ist nicht tragbar. Badegäste können sich in der Pflanze verfangen, Sportvereine müssen ihren Betrieb einstellen, und der Senat Bovenschulte lässt alle Betroffenen im Stich“, kritisiert Hartmut Bodeit, umweltpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion. „Es kann nicht sein, dass nur ein kleiner Bereich freigemäht wird, während große Teile des Sees unzugänglich bleiben.“

Die CDU-Fraktion hat eine entsprechende Berichtsbitte (s. Anhang) in die Umweltdeputation eingebracht, um umfassende Aufklärung zur Lage im Werdersee und zur Wasserqualität in anderen Gewässern wie dem Uni-See und Achterdieksee zu erhalten.

„Gerade Menschen mit wenig Geld sind auf Freizeitangebote wie den Werdersee angewiesen. Doch statt hier zu investieren, steckt der Senat Millionen in Prestigeprojekte wie die sogenannte Freikarte. Diese Prioritätensetzung ist ein Schlag ins Gesicht für Familien, Vereine und Ehrenamtliche“, so Bodeit weiter. Besonders betroffen seien Früh- und Sportschwimmer sowie Sportclubs, die wegen der Sperrung keine Ferienangebote oder Trainings mehr durchführen könnten.

Die CDU verlangt vom Senat nun klare Antworten: Seit wann ist das Problem bekannt? Warum wurde bisher so wenig unternommen? Welche nachhaltigen Maßnahmen sind geplant, um das ökologische Gleichgewicht und die Nutzbarkeit dauerhaft wiederherzustellen?

„Wir wollen, dass der Werdersee vollständig freigemacht wird – und zwar schnell. Es darf nicht sein, dass schlechte Wasserqualität und Pflanzenbefall zur neuen Regel werden. Bremen braucht saubere, sichere Badeseen – für alle“, so Bodeit abschließend.

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„Das ist eine schallende Ohrfeige für die unbekümmerte Verschuldungspolitik des Senats Bovenschulte“, erklärt Jens Eckhoff, haushalts- und finanzpolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion Bremen.

„Wenn Bildungssenator Mark Rackles eine verbesserte Personalsituation an den Schulen verkündet, gleichzeitig aber weiter Engpässe in Bremen-Nord einräumen muss, können wir uns mit dieser Bilanz nicht zufriedengeben“, erklärt Bettina Hornhues, Bremen-Norder Abgeordnete der CDU-Bürgerschaftsfraktion und Mitglied der städtischen Bildungsdeputation.